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7124 Kunden bewerten uns mit der Note 4,8/5 (Stand November 2016)

Wie beurteilen Sie die Beratung und Kompetenz unserer Mitarbeiter

4,9/5

Abwicklung des Reservierungsvorganges

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Freundlichkeit unserer Mitarbeiter

4,8/5

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4,7/5

Qualität und Umfang der Reiseunterlagen

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Bester Preis

Falls Sie eines unserer Angebote zu einem günstigeren Preis entdeckt haben, werden wir uns bemühen, mindestens die gleichen Konditionen anzubieten.


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Kompetenz individuelle Beratung und Service

  • Wir bereisen regelmäßig und ausführlich unsere Zielgebiete, denn nur durch intensive Erfahrung lernt man Land, Leute und deren Gebräuche kennen
  • Dazu gehört auch, dass wir jedes Hotel, jede Villa oder Ferienresidenz persönlich inspizieren. Genau deshalb sind Sie bei uns in der Beratung gut aufgehoben. Guter Service macht eben den Unterschied!

 


Rechtssicherheit und Notfall-Hilfe!

Sollte es während Ihres Urlaubs zu unerwarteten Schwierigkeiten kommen, genießen Sie bei einer Buchung über uns folgende Vorteile:

  • Sie haben einen deutschen Ansprechpartner
  • Sie können fast rund um die Uhr auf unsere Assistenz per Telefon-Notruf-Hotline zurückgreifen und Sie werden von der Geschäftsführungsebene persönlich betreut!
  • Alle Rechtsansprüche können an den Reisemittler Siglinde Fischer GmbH & Co.KG in Deutschland gestellt werden, der stellvertretend für seine Leistungsträger über eine vollumfängliche Haftpflichtversicherung verfügt
  • Sicherung Ihrer Zahlungen (Anzahlung und Restzahlungen) über einen Sicherungsschein (bei Insolvenz eines Leistungsträgers sind alle Zahlungen versichert)
 
 
 

Trüffelhandel in der Toskana

27.03.2012

Wie der Trüffelsucher Elio sein Geschäft abwickelt

Wir sitzen in Marias kleiner, einfachen Küche, dem einzigen halbwegs warmen Platz in ihrem Bauernhaus auf ihrem Landgut in der Toskana. Im daneben befindlichen Wohnraum glostet ein knorriger Olivenast im großen Kamin und verbreitet kümmerliche Wärme. Es ist mehr der Schein des Feuers, der wärmt. Uns scheint, an diesem trüben Novembertag ist es, obwohl ein giftiger Wind weht, draußen wärmer als im Haus. Naßkalt ist es. Elio sitzt auf seinem Stuhl vor dem Kamin, von hier aus kann er durch die Glastüre den zum Haus führenden Weg beobachten. Er scheint auf etwas zu warten. Denn Elio ist ein "Tartuffaio", ein Trüffelsucher. Es wird behauptet, im Großraum Montaione in der Toskana sollen etwa 20 Prozent aller Trüffel Italiens gefunden werden. Den Wahrheitsgehalt stelle ich etwas in Frage. Seine drei Hunde hat Elio als Trüffelhunde abgerichtet, denn im Gegensatz zu Schweinen fressen Hunde keine Trüffel. Für uns ist diese Prozedur fremdartig, fast unglaubwürdig. Elio ist ein alter Bauer, welcher Natur und Kreatur liebt und schätzt und dies Tag für Tag neu beweist. Aber mit seinen Hunden verhält es sich, so empfinden wir es, anders. Etwa zwei Wochen lang wird ihnen die Nahrung vorenthalten und sie erhalten nur Wasser. Dann führt sie Elio an einen Fundort von Trüffeln und hier erhalten sie endlich etwas zum Fressen. Diesen Vorgang wiederholt Elio so lange, bis er annimmt, daß die Hunde nunmehr die "Trüffelfährte" aufgenommen haben.

Eine Staubfahne kündigt Besuch an, der Besucher entpuppt sich als Trüffelhändler. Vor unseren Augen entwickelt sich ein interessantes Spiel. Man ist auf dem Lande und duzt sich, auch wenn man sich nicht besonders gut kennt. Zunächst bejammert man das Wetter. Dies ist entweder immer zu warm, zu trocken, zu naß oder zu kalt. Halt einfach nicht so, wie man es gerne hätte. Nun kommt man auf Trüffel zu sprechen. Elio meint, bei diesem kalten, scheußlichen Wetter gibt es dieses Jahr keine gute Ernte und dementsprechend hoch seien vermutlich die Preise. Der Händler:"Hast Du Trüffel?" Elio: "Trüffel? Unter diesen miesen Voraussetzungen? Nichts, seit Tagen nichts zu finden! Keine Spur von Trüffel! Aber, da wir schon davon reden, wie sind so die Preise?" Die Antwort des Händlers befriedigt nicht. Elio behauptet, von Lorenzo Guerrieri, einem anderen Tartuffaio, einen ganz anderen Preis vernommen zu haben. Der Händler: "Das hängt von der Qualität ab."

Elio läßt sich Zeit, viel Zeit, so als würde es ihn nicht mehr interessieren. Der Händler schaut auf seine Uhr und meint, er habe im Ort Le Mura (Toscana) noch zu tun und macht Anstalten, zu gehen. In Elio kommt Bewegung. Ächzend steigt er aus seinem tiefen Sitz, sein rechtes Knie schmerzt, die ersten Schritte stark humpelnd begibt er sich in die unmittelbar daneben befindliche Küche. Mit zwei verschlossenen Gläsern, augenscheinlich nur gefüllt mit grauem Papier erscheint er wieder. Zögernd öffnet er die Deckel und der unvergleichliche Aromaduft frischer Trüffel verbreitet sich im ganzen Raum. Die in das Papier eingewickelten dunkeln Knollen weisen unterschiedliche Größen und Formen auf. Der Händler zaubert aus seiner Jacke eine kleine Federwaage, kratzt Erde von den Knollen und bestimmt das Gewicht des Fundes. Es geht noch hin und her bis sich die beiden über den Preis einig sind. Der Betrag wird sofort in bar ausbezahlt. Maria, welche das ganze Geschäft durch die nur leicht geschlossene Küchentür verfolgte, erscheint und bietet einen "Cafè, einen Espresso, an. Alle scheinen mit dem Handel zufrieden zu sein und man wünscht sich bei Abschied "tante cose", alles Gute.

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