Urlaub in der Emilia Romagna in einem Agriturismo

Die Region Emilia-Romagna im Norden Italiens setzt sich aus der Romagna im Osten und der Emilia im Westen zusammen. Die Emilia-Romagna grenzt im Norden an den Po, Venetien und die Lombardei, im Osten an die Adria und im Süden an die Toskana, die Marken und die Republik San Marino. Die Nachbarländer im Westen sind Piemont und Ligurien. Die Emilia-Romagna ist hinter der Lombardei und dem Aostatal die wohlhabendste Region Italiens. Jeder Genussmensch weiß, dass Vieles was Genießern das Wasser im Mund zusammenlaufen lässt aus der  Emilia Romagna kommen. Die Region ist perfekt für eine genussvolle Erlebnisrundreise!

Das Land der schnellen Autos

"Das" Urlaubsziel für Autofreaks ist das MotorValley - dort wo die Geschwindigkeit geboren ist. Entlang der Via Emilia reiht sich ein Automobil-Werksmuseum an das andere. Die schönsten italienischen Kultautos können Liebhaber der schnellen Karossen in der "Galleria Ferrari" in Maranello, im "Museo Lamborghini" in Sant´Agata Bolognese und im "Museum von Maranello Rosso" in San Marino bestaunen. Fans des Motorsports werden begeistert sein von  der Oldtimer-Sammlung "Umberto Panini" bei Modena mit der größten Ausstellung von Maserati-Modellen in Italien. Der beliebten italienischen Motorsport-Legende Enzo Ferrari (1898-1988)  hat seine Heimatstadt Modena 2012 ein Museum gewidmet, das "Casa Enzo Ferrari".  Echte Rennsportfans wissen natürlich ganz genau, wann auf den Rennstrecken in der Emilia-Romagna Rennen stattfinden. Zwei Rennstrecken sind legendär: "Misano World Circuit", die Rennstrecke für Motorradfahrer und  das "Autodromo in Imola". Es ist "der" italienische Rennzirkus! 

Beeindruckende Kunst- und Kulturstädte  

Bologna, die Hauptstadt der Emilia Romagna ist eine lebendige Kulturstadt, die im Jahre 2000  Europäische Kulturhauptstadt war. Die Altstadt mit dem geschlossenen, mittelalterlichen Stadtbild, den zwei 48 und 97 Meter hoch in den Himmel ragenden Türmen, die weltberühmten Wahrzeichen der Stadt, ist von Studenten aus aller Welt bevölkert. Bologna  hat zwei Spitznamen: "La Dotta" (die Gelehrte) in Hinblick auf die älteste Universität in Europa und "La Grassa" (die Fette) weil man in Bologna gerne, sehr gut und auch reichlich isst.

Sehenswert ist auch die mittelalterliche Stadt Ferrara mit dem imposanten Castello im Zentrum. Der Stadtkern ist fast genauso erhalten wie einst. Ferrara ist eine der wenigen Städte Italiens, in der Fahrradfahren fast so eine große Rolle spielt wie in Amsterdam. Die Fahrräder kann man an verschiedenen Plätzen der Stadt ausleihen und dann gehts los!  Keine Sorge, wer lieber zu Fuß geht, auch das ist möglich - so groß ist Ferrara nicht.

Die Altstadt von Ravenna ist Schatzkästchen für Historiker und Menschen die sich an prachtvollen, antiken Bauwerken erfreuen können. Der kulturelle Reichtum der Stadt ist enorm so dass die UNESCO gleich 8 historische Stätten in Ravenna zum Weltkulturerbe erklärte. Bei einem Bummel durch die Fußgängerzone des Centro Storico entdeckt man neben Palästen&Co. auch elegante Läden, witzige Bars und gute Restaurante fürs dolce far niente! 

 Parma ist eine Musikstadt und das Teatro Regio ist weit über die Grenzen hinaus berühmt für seine Verdi-Opern. Aber, was sicherlich kein Besucher jemals vergisst, sind die schmackhaften Köstlichkeiten die in Parma in fast jeder, noch so kleinen und unscheinbaren Trattoria, aufgetischt werden. 

Emilia Romagna der Bauch Italiens 

Angefangen von den winzigen, gefüllten Pasta-Täschchen, hin zum unwiderstehlichen Ragu Bolognese. Wie umwerfend eine hauchdünne Scheibe Riesenmortadella schmeckt, dass kann man nur hier erleben, das gleiche gilt für  Prosciutto di Parma, die herzhafte Salami aus Felino, einem Dorf nahe Parma, Culatella und Coppa und natürlich die wunderbaren Schweinereien, wie Cotechino oder gleich die ganze Palette an saftig dampfendem Fleischstücken (Bollito misto) auf einem carello (Wagen) serviert. Es ist ratsam sich in einem der gut ausgestatteten Agriturismi einzunisten, die es  quer durch das Land gibt. Sie leben in einer wunderbaren Landschaft, inmitten unverfälschter Natur, und erfahren von den Betreibern oder Mitwohnern absolute Insidertipps.  Für wahre Genießer ist die Emilia das Schlaraffenland - Vegetarierer können sich ja  den großartigen Kulturstädten oder an den Badestränden von Rimini widmen. 

Das  Comeback von Rimini

Die 15 Kilometer Sandstrand von Rimini waren in den 1960er Jahren "das" deutsche Paradies für einen Strandurlaub. Irgendwann war es dann vorbei, neue Reiseziele waren en vouge und Rimini musste sich etwas einfallen lassen. Das hat die Stadt an der Adriaküste getan und setzt nun voll auf Nachhaltigkeit und zeigt dass das Seebad mit der jahrtausende Jahre alten Geschichte viel mehr zu bieten hat, als nur Strand und Party.  In modernen Rimini lässt sich Strandurlaub mit Kultururlaub bestens verbinden.  

 

 

 

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