Urlaub in Asciano in einem Boutiquehotel 

Die historische Stadt Asciano mit ihren knapp 7200 Einwohnern liegt rund 25 Kilometer von Siena entfernt, und ist der Hauptort der Crete Senesi. Dieser Landstrich unterscheidet sich ganz erheblich von der Nachbarregion Chianti,  mit seinen grünen Wäldern und Weinbergen. Weite Feldern und verwitterte Gesteinsformationen prägen diesen Landstrich, dazwischen verteilen sich einige Gemeinden und die Kleinstadt Asciano, das wirtschaftliche Zentrum der Crete Senesi. Gönnen Sie sich in unseren behaglichen Boutiquehotels mit Pool und herrlicher Aussicht Tage der Entschleunigung, die Landschaft der Crete Senesi ist wie geschaffen dafür. 

Eine Spaziergang in die Vergangenheit 

Eine im 14. Jahrhundert erbaute Mauer umgibt auch heute noch die historische Altstadt von Asciano. Das Stadttor, die Porta Senese, ist noch vollständig erhalten, das zweite ewas höher gelegene Tor ist leider nicht mehr vorhanden. Anscheinend waren oder sind die Bewohner des Dorfes sehr christlich,  denn es gibt 10 Kirchen, davon vier innerhalb der Stadtmauer und 6 vor den Mauern. Alle diese Sakralbauten können auf eine lange Vergangenheit zurückblicken, so ersetzte die "Collegiata di Sant´Agata" 1029 die Pieve di Sant´Ipolito als Hauptkirche, die 1542 Papst Paul III zur Kollegiatkirche erklärte und seit 1995 darf sie sich sogar Basilica minor nennen. Der Glockenturm stammt aus dem 13. Jahrhundert, ebenso die  drei weiteren Kirchen in der historischen Altstadt.  Der Palazzo del Podestà aus dem 14. Jahrhundert befindet sich im größten Turm der Stadtmauer. Schön ist auch der Marktplatz, die "Piazza del Grano", mit einem von Antonio di Paolo Ghini 1586 erbauten Brunnen.  Kunst- und Kulturinteressierte zieht es die beiden Museen: das 2007 wieder eröffnete Kunstmuseum das sich auf Gemälde des 19. Jahrhundert konzentriert, und das Archälogie- und Kunstmuseum in dem Werke aus den Grabstätten der Etrusker ausgestellt sind.  Verlockende schicke Mode-, Schuh- und Souvenierläden sucht man im ländlich geprägten Dorf vergeblich. Asciano ist kein klassisches Touristenziel, vielmehr ein Ort in dem sich Wanderer und Radfahrer wohlfühlen. 

Weizenfelder so weit das Auge reicht

Rund um Asciano weiden Schafherden auf kahlen Hügeln. Schafzucht und die Herstellung des Pecorino-Käses sind wichtige Einnahmequellen. Auf den sandigen "strade bianche", den Sandwegen, sind viele Radfahrer, Läufer und Wanderer unterwegs. Joschka Fischer, der begeisterte Toskana-Liebhaber, beschreibt in seinem Buch "Mein langer Lauf zu mir selbst" dass er die 12 Kilometer lange Strecke von Asciano bis Torre a Castello mehrfach lief. Nahe dem Ortszentrum von Asciano rauscht der Wasserfall des Flusses Bestina in die Tiefe, die "Cascata della Lama". Einen unvergesslichen Eindruck der Crete Senesi erhält man wenn man von Asciano in südlicher Richtung fährt, wo sich der "Deserto di Accona", die Accona-Wüste erstreckt. 

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