Ferienhaus mit Pool in der Toskana

Bis in die 1980er Jahre hinein war das Landesinnere der Toskana kein begehrtes Urlaubsgebiet. Nur wenige Liebhaber der toskanischen Lebensart und selbstverständlich Kunstfreunde verirrten sich in die ländlichen Gebiete außerhalb der Zentren wie Florenz, Pisa und Siena. Es gab damals auch kein nennenswertes Angebot an Ferienhäusern, die meisten Bauernhöfe, die heute schön renovierte Ferienhäuser oder Residenzen beherbergen, befanden sich damals in einem beklagenswerten Zustand. Dies ist der Landflucht geschuldet, die in den 1950er Jahren einsetzte und einen großen Teil der Landbevölkerung, die bis dahin von der Landwirtschaft lebte, in die Ballungszentren im Norden und im Zentrum des Landes trieb. Erst im Laufe der 1990er Jahre änderte sich das Bild. Immer mehr marode Landhäuser wurden restauriert und in komfortable Ferienhäuser oder Landgüter mit Apartments umgebaut, die sich wachsender Beliebtheit erfreuen. Der klassische Toskana-Urlaub ist nach wie vor Urlaub in einem Ferienhaus, am besten mit Swimming-Pool! Unsere  Ferienhäuser sind durchwegs charmante Landhäuser die allen erwünschten Komfort und eine ruhige Atmosphäre inmitten einer traumhaften Landschaft mit Zypressen und Olivenbäumen bieten, natürlich fehlt ein gepflegter Pool nie. Von diesem Relax-Paradies aus können Sie dann Kultur- oder Strandausflüge unternehmen, Shoppen in den fasziniernden Städten oder in verlockenden Outlets, durch beeindruckende Naturparks wandern, berühmte oder weniger berühmte Weingüter besuchen oder in einer der unendlich vielen guten Ristorante oder Trattorien die traditionelle Küche der Toskana mit einem Glas Chianti genießen.  

 Mythos "Toskana" und seine Vielfalt

Der Reiz der Toskana liegt immer noch in der Einfachheit und in der Authentizität, auch wenn viele der alten, ehemaligen Bauernhäuser heute noble Ferienhäuser sind. Diese, für das Auge so wohltuende Landschaft ist alleine schon Entspannung und Entschleunigung genug. Diese magische Anziehungskraft hat der Region in Mittelitalien zu einem unglaublichen Aufschwung verholfen und den Bauern, Handwerksbetrieben, Gastronomen und allen voran den Winzern eine lukrative Verdienstmöglichkeit verschafft.  

Besonders eindrucksvoll erlebt man die unendliche Weite der Toskana in der herben Landschaft der "Crete Senesi" im Südosten der Region. Es ist eine einzigartige Landschaft mit weiten Weizenfeldern, riesigen Schafsherden und Zypressenalleen die aus dem Nichts erscheinen. Maler und Fotografen sind seit je her entzückt von der eigenwilligen Natur der "Crete Senesi". 

Selbst das berühmte und stark frequentierte "Chianti Classico", zwischen Florenz und Siena, ist mehr als zur Hälfte mit Wald bedeckt und relativ dünn besiedelt. Auf den Wegen von einem Weingut zum anderen führen strade bianche, auf denen man freiwillig  langsam fährt, kilometerlang durch dichte Wälder.  Das touristische Leben und das der geschäftigen Einheimischen spielt sich in den hineingestreuten Dörfern ab. 

Sehr dünn besiedelt ist die naturbelassene Landschaft der "Garfagnana" im Norden der Toskana, zwischen Ligurien und der Emilia Romagna. Eine der letzten Gebiete der Toskana die vom Tourismus und den Weinmachern entdeckt wurde, ist die "Maremma". Die wilde Maremma galt sehr lange Zeit als unbewohnbar, weil weite Sumpfgebiete eher Moskitos als Menschen anlockten. Obwohl das Gebiet längst trocken gelegt ist, blieb die Maremma vom Massentourismus bislang weitgehend verschont. Die unverfälschte Ursprünglichkeit mit den teilweise frei zugänglichen Thermalquellen und anderen Naturphänomenen ist weitgehend erhalten. Die fantastischen Sand- und Felsstrände bezaubern und die beeindruckenden Etruskerstädte begeistern historisch Interessierte. In der Maremma scheint die Zeit immer noch ein wenig langsamer zu vergehen als anderswo. 

Mit 23.000 Quadratkilometer ist die Toskana eine der größten Regionen Italiens, mit 3,7 Millionen Einwohnern aber eine der am spärlichst besiedelten. Die einzigartige Magie der Toskana basiert auf ihren grandiosen Kulturschätzen und der Unberührtheit der anmutigen, vielfältigen Landschaften.  

Ein Schatzkästchen für Kulturinteressierte 

In der langen Geschichte der Toskana spielten zahlreiche Einflüsse eine mehr oder minder wichtige Rolle. Am nachhaltigsten haben die Etrusker und die Renaissance diese Reigno geprägt. In der ganzen Toskana zeugen städtebauliche Meisterwerke von den weitreichenden Handelsbeziehungen, dem Wohlstand und der großartigen Kultur des antiken Volkes. Nach den Etruskern spielten die Römer eine bedeutende Rolle, und,  wenn auch in einem geringerem Umfang, die Langobarden und die Franken. Die Attraktionen, die wir heute in den toskanischen Städten bewundern, verdankt die Region der Renaissance und vorrangig den Medici. Was wäre die Toskana ohne den politischen und wirtschaftlichen Einfluss dieser mächtigen Dynastie. Über Jahrhunderte gaben die Medici zahllose Bauwerke und Kunstwerke in Auftrag und verhalfen Künstlern ihrer Zeit zu unvergesslichem Ansehen. An eindruckvollsten zeigt sich der Einfluss der Medici in Florenz, der Wiege der Renaissance. 

Die cucina toscana und der Sangiovese 

Die beliebte toskanische Küche verdankt ihren guten Ruf nicht ihrer Raffinesse, sondern der Qualität der verwendeten Produkte. Es ist eine ursprünglich arme Küche, die nur durch die materie prima, den Grundzutaten, so unvergleichlich köstlich schmeckt. Der kulinarische Genuss beginnt schon beim Olivenöl. Es ist ausdrucksstark, aromatisch und mit einer ordentlichen Portion Schärfe ausgestattet, also perfetto als Würze auf einer bistecca alla fiorentina. Wobei man schon bei einer weiteren kulinarischen Berühmtheit der Toskana wären, das wohlschmeckende Fleisch der weißen Chianina-Rinder. Wahre Pilgerstätten der Toskana-Touristen sind die Metzgereien die mit ihren schmackhaften Würsten aus Wildschein und vielen anderen Schweinereien Genießerherzen erfreuen.  Klassiker der  einfachen toskanischen Bauernküche sind die kräftige Bohnensuppe riboletta, der panzanella (Brotsalat) und die vielen Gerichte aus fagioli (Bohnen). 

Klassischer Weise wurde und wird immer noch gerne ein Rotwein aus der heimischen Sangiovese-Traube dazu getrunken, wobei heute bei den meisten Winzern internationale Rebsorten, auch in der Toskana, Einzug gehalten haben. Zu der ursprünglichen Bauernküche passt der Sangiovese mit seiner Säure und seiner Struktur einfach am besten. Viele Winzer im Chianti besinnen sich wieder auf reinsortige Sangiovese, ein Gebiet, wo es das Gesetz vorschreibt, dass keine einzige andere Rebsorte mit den Sangiovese-Trauben verschnitten werden darf, ist der "Brunello di Montalcino". 

 

 

 

Mehr erfahren

Optionale Reisedaten und Reisedauer bei allen Hotels möglich