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11. November 2013
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13. November 2013
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Bari ist mit ca. 312000 Einwohnern eine der größten Städte Süditaliens. Sie wird auch gerne das “Mailand des Südens” genannt, da sich die Regionalhauptstadt Apuliens heute in der Tat wesentlich attraktiver präsentiert als ihr Ruf vor wenigen Jahren. Noch bis in die 1980er Jahre hinein nahm die Bevölkerung der Stadt aufgrund der zunehmenden Industrialisierung und der sich daraus ergebenden Landflucht stark zu und es entstanden anonyme Wohnviertel, der Altstadtkern verwahrloste zunehmend und die Kleinkriminalität nahm zu. Doch Vieles hat sich mittlerweile auch zum Besseren gewendet – wie übrigens überall in Süditalien.

Die Altstadt von Bari ist ein wahres Labyrinth; sie ist teilweise ummauert, ragt auf einer Landzunge ins Meer und wurde in den letzten Jahren weitgehend saniert. Ebenso wurden die meisten Kirchen und Sehenswürdigkeiten restauriert, überall gibt es neueröffnete Restaurants und Cafés und auch im gepflegten, neueren Teil der Stadt mit Einkaufsstraßen und bürgerlichen Wohnhäusern herrscht heute ein geschäftiges Treiben. Durch die jährlich stattfindende “Fiera del Levante”, eine große Produktmesse, spielt die Stadt Bari heute wieder, wie bereits in der Antike, eine wichtige Rolle als Handelszentrum. Bari hat zudem einen bedeutenden Hafen sowie eine Universität.

Sehenswürdigkeiten

Basilica San Nicola

Die Basilika San Nicola befindet sich in der Altstadt, die Kirche wurde von den Normannen bis zum Jahr 1197 zu Ehren der Gebeine des Heiligen Nikolaus erbaut. Bereits etwa 100 Jahre zuvor haben Seeleute aus Bari den Leichnam des mittelalterlichen Märtyrers aus der Stadt Myra entwendet und nach Bari gebracht. Im nahegelegenen Museo Nicolaiano (Strada Vanese) ist mittelalterliche Kunst ausgestellt.

Castello Svevo

Das Castello ist eine der bedeutendsten Festungsanlagen ganz Apuliens. Die Anlage wurde am westlichen Rand der Altstadt  durch den Stauferkaiser Friedrich II. erbaut und bildet heute einen Ort für anspruchsvoller Ausstellungen. Der innere Bereich des Castello wird durch quadratische, exakte Geometrie bestimmt, der äußere Bereich ist erst später während der Renaissance von den Aragonesern hinzugefügt worden.

Cattedrale San Sabino

Die Kathedrale ist dem Schutzheiligen von Bari geweiht und wurde im Jahr 1178 nach dem Vorbild der Basilicata San Nicola erbaut. Später wurde sie barockisiert und unlängst wieder in den originalen Zustand zurückversetzt. Empfehlenswert ist auch der Besuch des Museo della Cattedrale (Via Dottula).

Pinacoteca Provinciale

Dieser Palazzo der Provinzverwaltung liegt an der Uferstraße Lungomare Nazario Sauro und umfasst eine Gemäldesammlung italienischer Meister und romanische Kirchenkunst (Eingang Via Spalato 19).

Shopping

In der Altstadt gibt es etwas Kunsthandwerk, das wahre Shoppingparadies befindet sich jedoch im neuen Teil der Stadt, allen voran in der Via Sparano.

Nachtleben

Die Altstadt bietet im Bereich zwischen Piazza del Ferrarese und Piazza Mercantile zahlreiche attraktive Restaurants, Cafés und Kneipen mit Live-Musik. Im Teatro Petruzzelli (Via Alberto Sordi, www.fondazionepetruzzelli.it) werden Opern, Operetten und Ballett aufgeführt.

Restaurants

La Locanda di Federico: Ein Klassiker, das wohl bekannteste Restaurant der Stadt. Montag Mittag geschlossen| Piazza Mercantile 63 | Tel. 0805227705

Bacco: Raffinierte, kreative Küche, ein echtes kulinarisches Erlebnis. Sonntag Abend und Montag geschlossen | Corso Vittorio Emanuele 126 | Tel. 0805275871

Terranima: Gute, bodenständige Küche im neuen Teil der Innenstadt. Via Putignani 213 | Tel. 0805219725

Nessun Dorma: Sehr angesagt und gestylt, mit Aperitif-Bar und Live-Musik. | Via Fiume 3 | Tel. 0805228825

Eleonora Brescia
Eleonora Brescia
Unsere Expertin für Mittel- und Süditalien, Griechenland sowie Kroatien, "Forza Azzurri".

Zusammenfassend gibt es über Eleonora Brescia zu sagen: Eleonora ist Vollblut-Italienerin. Eleonora ist ein Sprachgenie. Eleonora hat ein Gedächtnis wie ein Elefant. Eleonora hat eine Auffassungsgabe wie Steve Hawking. Eleonora ist in allem, was sie macht, so schnell wie ein Gepard. Eleonora ist sehr beliebt. Eleonora bewegt sich in Sachen Sympathie und Ausstrahlung in der Gottschalk-Liga. Sie ist mindestens so witzig wie Mr. Bean. Im Berufsleben ist sie "most wanted" und erfolgreich. Punkt.