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Kundenbewertung

7124 Kunden bewerten uns mit der Note 4,8/5 (Stand November 2016)

Wie beurteilen Sie die Beratung und Kompetenz unserer Mitarbeiter

4,9/5

Abwicklung des Reservierungsvorganges

4,8/5

Freundlichkeit unserer Mitarbeiter

4,8/5

Beschreibung des Domizils oder der Reise im Katalog/Webseite

4,7/5

Qualität und Umfang der Reiseunterlagen

4,6/5


Bester Preis

Falls Sie eines unserer Angebote zu einem günstigeren Preis entdeckt haben, werden wir uns bemühen, mindestens die gleichen Konditionen anzubieten.


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Kompetenz individuelle Beratung und Service

  • Wir bereisen regelmäßig und ausführlich unsere Zielgebiete, denn nur durch intensive Erfahrung lernt man Land, Leute und deren Gebräuche kennen
  • Dazu gehört auch, dass wir jedes Hotel, jede Villa oder Ferienresidenz persönlich inspizieren. Genau deshalb sind Sie bei uns in der Beratung gut aufgehoben. Guter Service macht eben den Unterschied!

 


Rechtssicherheit und Notfall-Hilfe!

Sollte es während Ihres Urlaubs zu unerwarteten Schwierigkeiten kommen, genießen Sie bei einer Buchung über uns folgende Vorteile:

  • Sie haben einen deutschen Ansprechpartner
  • Sie können fast rund um die Uhr auf unsere Assistenz per Telefon-Notruf-Hotline zurückgreifen und Sie werden von der Geschäftsführungsebene persönlich betreut!
  • Alle Rechtsansprüche können an den Reisemittler Siglinde Fischer GmbH & Co.KG in Deutschland gestellt werden, der stellvertretend für seine Leistungsträger über eine vollumfängliche Haftpflichtversicherung verfügt
  • Sicherung Ihrer Zahlungen (Anzahlung und Restzahlungen) über einen Sicherungsschein (bei Insolvenz eines Leistungsträgers sind alle Zahlungen versichert)
 
 
 

Brunello di Montalcino - zurück zur Tradition

15.09.2016

Für den Weinjournalisten und Toskana-Chef des Weinführers "Slow Wine" (wird von Slow Food herausgegeben), Vito Lacerenza, ist der Brunello di Montalcino der König der Weine Italiens: "Der Brunello ist der Grand Cru der Toskana, erhaben und elegant, mit einer Struktur, der auch jahrzehntlanges Altern nichts anhaben kann, ein Wein, der mit seiner Reife sogar wächst. Daneben nehmen sich die einst so hochgelobten Supertuscans wie Hampelmänner aus". Harte, aber wohl wahre Worte.

Mitte des 19. Jahrhunderts machte sich ein toskanischer Landadeliger namens Jacopo Biondi Santi daran, die besten Klone der lokalen Sangiovese-Sorte zu selektieren und auf seinem besten Weinberg (Tenuta Il Greppo) anzupflanzen. Noch heute schwärmen Weinexperten von den legendären Jahrgängen 1888 und 1889, hier und da sind noch originale Flaschen unterwegs. So mancher Brunello-Produzent verfiel dem Reiz, anstatt großer Kastanienfässer (wie traditionell üblich) neue, französische Barriques einzusetzen.

Mit fatalen Folgen: Der samtige, elegante Brunello wurde als nach Vanille und Brombeermarmelade stinkender Sirup zum "Everybody's Darling" in den Kreisen derjenigen Weintrinker, die sich sonst an hochprozentigen, kalifornischen Merlots laben - und das auch gut finden. "Die meisten Sünder haben jedoch diese Neuholzphase überwunden und sind wieder ins Glied der Traditionalisten zurückgetreten.", so Vito Lacerenza. Der Brunello kehrt also wieder zu seinem wahren Wesen zurück. Bacchus sei Dank!

Im Gegensatz zum Châteauneuf-du-Pape, bei dem der Grenache mit weiteren Sorten kombiniert werden kann, muss der Brunello zu 100 Prozent aus einer einzigen Rebsorte (Sangiovese) bestehen. In diesem Zusammenhang streiten sich die Geister. Seit Jahren munkelte man, dass besonders Kluge in Montalcino ihren Brunello verbotenerweise mit Merlot und anderen Sorten dopen. Bis dann Ende 2007 der Staatsanwalt von Siena es genauer wissen wollte und im kleinen Städtchen für einen Wirbel sorgte, der zusammen mit der Wirtschaftskrise zu Absatzproblemen führte, deren Höhepunkt noch nicht überwunden scheint.

Stets jedoch verwehrte sich die große Mehrheit der Winzer gegen eine Lockerung der Produktionsregeln und bestand auf den traditionellen "cento percento Sangiovese". In letzter Zeit wurden aber auch Stimmen laut, die dieser Reinsortigkeit wenig Sympathien entgegenbringen. Einer, der dem Sangiovese nie viel abgewinnen konnte, ist Ezio Rivella, Ex-Boss von "Banfi". Als Rivella vor zwei Jahren sein Buch "Io Brunello" präsentierte, stellte er die Frage: "Sind wir sicher, dass der berühmte Brunello der Wein der Tradition ist, der Wein, der nur aus der Sangiovese-Traube hergestellt wird?" Die Antwort darauf gab er gleich selbst: "Um auf dem Markt zu bestehen, muss man Qualitätsweine machen, und dazu braucht es elastische Reglemente. Heute achten die DOC-Reglemente in Italien nicht auf die Qualität." Und dann setzte er noch eins drauf: "Nur mit Sangiovese macht man banale Weine und verliert Marktanteile."

Das Problem? Keines, außer dass ausgerechnet Ezio Rivella im Juni zum Präsidenten des Brunello-Konsortiums gewählt wurde. Wie verzweifelt muss die kommerzielle Lage der Brunello-Winzer wohl sein, wenn ihr Wunsch nach einem "starken Mann" an ihrer Spitze stärker ist als die Furcht vor dem Bock als Gärtner?

Zurück zur Verkostung: Bei der Bewertung zählt für uns neben Vielschichtigkeit und Komplettheit vor allem die Eleganz. Größe ist für mich nicht ein Synonym für schwarzes Rubin, überreife Konzentration, für Tanninstruktur, sondern für Feinheit, für Eleganz, für Tiefe und Nachklang. Ich möchte Wein trinken, genießen, in seinem Nachhall schwelgen. Er soll mich für einen Moment alles vergessen machen, mich schweben lassen. Was interessiert mich, ob der Wein lagerfähig ist oder nicht, ob er dies ist oder das? Entweder es macht Klick oder eben nicht. Das ist wie bei der Liebe. Nicht immer ist es die Schönste, sondern die, bei der das Feeling stimmt. Und dieses stimmt perfekt zwischen mir und einigen dieser Brunello.

Weintipp Vito Lacerenza

Das Weingut "Terre Nere" hat schon immer eines produziert: ehrliche und gute Brunello, die dazu noch erschwinglich sind. Ein kleines Weingut mit großen Weinen!

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