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Das Chianti Classico-Gebiet

02.12.2015

Zweifellos ist der Chianti der bekannteste Wein der Toskana, wenn nicht ganz Italiens und man kann ihn zweifellos als Rückgrat der toskanischen Weinwirtschaft bezeichnen. Es ist nicht nur der altehrwürdige Name, von dem eine große Faszination ausgeht, sondern auch die Landschaft, in der die Sangiovese-Trauben wachsen, aus welchen der Chianti gekeltert wird.

Wie eine Filmkulisse wirkt die Hügellandschaft zwischen Siena und Florenz, welche, dank der meisterhaften Arbeit begabter Landschaftsarchitekten, bereits während der Renaissance ihr heutiges Aussehen erhielt: die mit Zypressen gesäumten Landstraßen, welche sich um mit Olivenbäumen und Rebstöcken bepflanzte Hügel winden - Landschaftsbilder, die jeder kennt und unmittelbar mit dem Begriff Toskana assoziiert.

"Chianti" war angeblich der Name einer etruskischen Familie, die in der Gegend um Radda residierte und wird als Bezeichnung für einen Wein erstmals im Jahr 1404 urkundlich erwähnt: Ein Kaufmann aus Prato erwarb in Vignamaggio eine größere Menge Weißwein, der auf dem Kaufvertrag als Chianti-Wein deklariert wurde. Jedoch wurden wahrscheinlich alle Weine, rot und weiß, nach ihrem Ursprung, dem Chianti-Gebiet um Radda, Gaiole und Castellina (heute Teil der südlichen Gemarkung des Chianti Classico-Gebietes) so bezeichnet. Die wachsende Beliebtheit dieser Weine sorgten dafür, dass auch in den weiter nördlich gelegenen Ländereien um Greve und San Casciano  Weinberge angelegt wurden, wobei natürlich auch in anderen Gegenden der Toskana schon damals reger Weinbau betrieben wurde.

Das Chianti Classico-Gebiet


Heute ist der Bereich für die Produktion von Chianti-Weinen durch die Appellations-Gesetzgebung DOC genauestens geregelt. Dessen Kerngebiet ist zweifellos das Chianti-Classico, welches sich an der historischen Gemarkung zwischen Florenz und Siena orientiert, dazu gehören die Gemeinden Greve in Chianti, Panzano, San Casciano Val di Pesa, Barberino Val d'Elsa, Radda in Chianti, Gaiole in Chianti, Castellina in Chianti und Castelnuovo Berardenga.

Alle anderen Weine mit der Bezeichnung "Chianti DOCG" stammen aus weiteren Unterregionen, welche nicht den Zusatz "Classico" tragen dürfen, sondern eine ebenfalls gesetzlich vorgeschriebene Ursprungsbezeichnung. Diese wären Colli Aretini (das Umland von Arezzo), Colli Fiorentini (das Gebiet südwestlich von Florenz innerhalb dessen Provinz), Colli Senesi (das Umland von Siena), Colline Pisane (das Umland von Pisa), Montalbano (bei Prato) und Rufina (nördlich von Florenz).

Zweifellos kommen nach wie vor die meisten Spitzenerzeugnisse aus der berühmtesten Appellation, dem Chianti Classico, auch wenn sich in den anderen Unterregionen vieles verbessert hat und auch dort ambitionierte Winzer gute Arbeit leisten. Gerade das Chianti Rufina-Gebiet ist für solide und langlebige Weine bekannt. Jedoch waren es Weinbauern im Chianti Classico, die auch während der größten Misere des Chianti in den 1960er und 1970er Jahren, an das Potenzial ihrer Weine glaubten, sich an strengen Qualitäts-Kriterien orientierten und nicht, wie in den Chianti-Unterzonen, billige Massenweine produzierten. Leider gab es damals auch im Chianti Classico-Gebiet nicht viele, die wirklich gutes Material produzierten - aber immerhin gab es sie und letztendlich haben diese Winzer den Verdienst, für eine Renaissance der Chianti-Weine gesorgt zu haben, ja sie letztendlich ermöglichten.

Gallo Nero


Keinesfalls darf man den schwarzen Hahn (Gallo Nero), der auf dem Hals vieler Chianti Classico-Weine prangt, mit der Herkunftsbezeichnung verwechseln. Das "Consorzio Gallo Nero" ist eine Vereinigung privater Winzer, welche sich vorwiegend der Promotion und dem Ansehen der Region sowie der Weine widmet. Der Umstand, dass viele Konsumenten "Chianti Classico" und "Gallo Nero" gleichsetzen, spricht für die gute Arbeit, welche die Vereinigung leistet. Doch sind es gerade die berühmtesten Produzenten wie etwa Antinori und Ricasoli, die sich dem Konsortium verweigern.

Chianti Classico DOCG


Die DOCG-Bestimmungen schreiben einen Mindestanteil an Sangiovese-Trauben von 80% vor, auch ein reinsortiger Ausbau ist möglich und durchaus üblich. Weitere rote Traubensorten, die bis zu 20% der Flüssigkeit ausmachen dürfen, sind meist Canaiolo Nero, Cabernet Sauvignon, Merlot und Syrah. Der bis ins Jahr 1992 übliche Verschnitt mit den weißen Sorten Trebbiano und Malvasia ist heute gottlob verboten.

Der zulässige Höchstertrag pro Pflanze beträgt 3 kg, das ergibt pro Hektar 7.500 kg (entspricht etwa einer Gesamtmenge von 52,5 Hektoliter). Der Alkoholgehalt muss mindestens 12% betragen, die Restsüße maximal 4 Gramm pro Liter. Für die sogenannte Riserva gilt respektive 12,5% Alkoholvolumen sowie eine Reifezeit von 24 Monaten. Die Faßreife als solche ist ebenfalls vorgeschrieben, allerdings nicht deren Länge. Der Wein muss jedoch, bevor er in den Handel gelangt, mindestens drei Monate in der Flasche reifen.

Der Chianti Classico in der Gegenwart


Meist werden Chianti-Weine, ob Jahrgangs-Variante oder Riserva, einige Zeit im Fass gelagert, die Jahrgangs-Varianten in der Regel sechs bis neun Monate, die Riserva zwischen 12 und 18 Monaten. Dabei ist es dem Winzer überlassen, ob er nach alter Väter Sitte große, meist ältere Holzfässer verwendet oder moderne Barriques, d.h. maximal drei Jahre alte Eichenfässer mit 225 Litern Volumen. Oder eine Mischung aus beidem.

Es ist vielmehr eine Frage der Philosophie. Wünscht der Weinbauer einen Wein, der weniger vom Holz als vielmehr von den Eigenschaften der Sangiovese-Traube charakterisiert wird, wählt er wohl die erste Variante. Das gilt übrigens für die meisten Jahrgangs-Chianti-Weine, welche einige Monate im großen Holzfass lagern. Eine Reifung in Barriques, die den Geschmack eines Weines stark beeinflussen, ist in der Regel den strukturierteren Riservas vorbehalten. Man kann jedoch davon ausgehen, dass fast alle Winzer, die große und berühmte Weine produzieren, mit Barriques arbeiten. Deren sachkundige Verwendung und ein dosierter Einsatz ist eine Herausforderung für jeden Önologen, der nicht jeder gerecht wird.

Mit Grausen werden sich viele Weinexperten an die 1990er Jahre erinnern, damals schmeckten viele Chianti-Weine vornehmlich nach Marmelade, Vanille und Kakao anstatt nach der für den Sangiovese typische rote Beerenfrucht. Schuld an der Misere war auch so mancher Weinführer und Journalist, welcher diese Weine über den grünen Klee lobte. Das hatte zur Folge, dass viele Weinbauern diesem Beispiel nacheiferten und es gab nicht wenige Chianti Riserva, die nicht nach Toskana und dessen Terroir sondern eher wie ein Shiraz aus Australien oder ein Merlot aus Kalifornien schmeckten.

Vor einigen Jahren regte sich, vor allem von Seiten echter Wein-Enthusiasten, reger Widerstand gegen diese bedauerliche Entwicklung und es setzte ein Umdenken ein. Heute gibt es mehr gute, schöne Chianti-Weine denn je, das Preis-Leistungs-Verhältnis hat sich ebenfalls eingependelt. So findet man im Handel sehr gute Jahrgangs-Chiantis bereits ab 10 bis 12 Euro, eine ordentliche Riserva kostet selten mehr als 20 Euro, lediglich die Besten der Besten erreichen die 30 Euro Marke. Diese halten dann jedoch Vergleich mit großen Weinen aus der ganzen Welt stand.

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