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Eine etwas andere Hochzeitsreise…

Der Heiratsantrag kam unvermutet in Barcelona und nicht lange danach begannen wir mit der Planung unserer Hochzeitsreise. Nichts Alltägliches, kein Hawaii für Verliebte, kein Herumliegen auf den Malediven – nein, dorthin, wo wir uns wohlfühlen, wo Kultur, Land und Leute im Einklang leben und wir trotzdem unsere sportlichen Sehnsüchte verwirklichen können: in Europa, genauer gesagt Spanien und Portugal. Die Kultur aufsaugen, das Kulinarische nicht zu kurz kommen lassen, schöne Städte und schöne Hotels kennenlernen – ein guter Plan!

Die Hochzeit war ein Traum. Es war das Fest, das wir uns erträumt hatten und wir waren von den Menschen umgeben, die uns wertvoll sind. Gefeiert wurde bis tief in die Nacht. Egal! Packen, und ab in die Flitterwochen.

Zunächst einmal darf auf dem “Rezept der perfekten Hochzeitsreise” natürlich die Liebe nicht zu kurz kommen. Unser zweiter Punkt war dann eine abenteuerliche Mountainbike-Tour, gefolgt von ausgewählten Stadtbesichtigungen und zu guter Letzt sollten es noch einige perfekte Wellen zum Surfen sein. Gesagt, getan…

Mit unseren Bikes, Surfboards und Vielem mehr im Gepäck hieß die erste Station der Reise “Granada”, wo wir ein paar Tage in Ruhe entspannen wollten. Das Hotel “Hospes Palacio de Los Patos” empfing uns standesgemäß: Gratulation zur Hochzeit, Zimmer-Upgrade und überall nur freundliche Menschen. Danach gleich mal ab in die Stadt und die so sehnsüchtig erwartete spanische Kultur auf uns wirken lassen.

Der nächste Tag galt der Vorbereitung der anstehenden sechstägigen Sierra-Nevada-Überquerung mit unseren Bikes. Die Tour selbst hatte es in sich: bei täglich über 40°C durch Bäche waten, Schluchten durchqueren, einen Sonnenstich überwinden und jeden Tag das gesteckte Ziel erreichen. Aber auch: Land und Leute kennenlernen, traumhafte Natur erleben und ein gemeinsames Abenteuer bestehen.

In Almeria angelangt und glücklich ob der erfolgreich absolvierten Tour, verstauten wir unsere Bikes im Mietwagen und fuhren zurück nach Granada, um dort eine weitere Nacht zu genießen und unser gelagertes Gepäck mitzunehmen. Der Plan für die nächsten Tage war: 2 Tage Cordoba, 1 Tag Ronda, 1 Tag Sevilla und anschließend nach Peniche (Portugal) zum Surfen.

Noch selten hat uns eine Stadt so überwältigt wie Cordoba. Vielleicht lag es an diesem ganz besonderen Hotel, dem “Hospes Palacio del Bailio”, das sich in einem denkmalgeschützten Gebäude befindet, vielleicht aber auch an unserer Hochstimmung, etwas für uns Einzigartiges entdeckt zu haben – wer weiß. Sicher ist jedenfalls, dass wir dorthin zurückkehren werden, denn neben dem perfekten Hotel haben wir auch dieses kleine, versteckte, gemütliche und stimmungsvolle Restaurant (“Soul Food”) entdeckt.

Wir wussten, Cordoba konnte nicht getoppt werden – um so mehr waren wir auf Ronda und Sevilla gespannt. Auch diesmal hatten wir in punkto Hotelwahl nichts dem Zufall überlassen und Jörg Fischer gelang es sogar, uns in Sevilla kurzfristig doch noch in unserem Wunschhotel unterzubringen. Die Stadt Ronda, wenngleich sehr touristisch, ist sicherlich einen Besuch wert, Sevilla jedoch konnte uns überraschen, wussten wir doch zu wenig über diese Stadt. Jetzt sind wir klüger: die Plaza de Espana bei Sonnenuntergang, die Kathedrale bei Nacht und die Ruhe im Hotel “Hospes Las Casas del Rey de Baeza”.

Die weitere Reise war von der Vorfreude auf Lissabon, Porto (was für eine Stadt!) und das Meer geprägt. Zwar konnten die Wellen der Atlantikküste uns Surf-Enthusiasten dann doch nicht ganz so begeistern wie erhofft, aber das konnte der Hochstimmung unserer Flitterwochen keinen Abbruch tun. 3 Wochen voller Abenteuer, Kultur und kulinarischen Genüssen – und jeder Menge Liebe! Die Reiseplanung? Made by Siglinde Fischer – eh klar.

Die Autoren

Silvia Mutz ist Personal-Trainer und Ernährungberaterin in Linz und arbeitet bei der “Agrarmarkt Austria”
Uwe Mutz ist selbständiger Web- und Marketingexperte, Lektor an der Universität Krems und Buchautor zahlreicher Fachbücher

Eleonora Brescia
Eleonora Brescia
Unsere Expertin für Mittel- und Süditalien, Griechenland sowie Kroatien, "Forza Azzurri".

Zusammenfassend gibt es über Eleonora Brescia zu sagen: Eleonora ist Vollblut-Italienerin. Eleonora ist ein Sprachgenie. Eleonora hat ein Gedächtnis wie ein Elefant. Eleonora hat eine Auffassungsgabe wie Steve Hawking. Eleonora ist in allem, was sie macht, so schnell wie ein Gepard. Eleonora ist sehr beliebt. Eleonora bewegt sich in Sachen Sympathie und Ausstrahlung in der Gottschalk-Liga. Sie ist mindestens so witzig wie Mr. Bean. Im Berufsleben ist sie "most wanted" und erfolgreich. Punkt.