Vom Essen und Trinken in Italien

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In den vergangenen Jahrzehnten hat die italienische Küche einen starken Einfluss auf die deutschen Essgewohnheiten gewonnen. Speisen wie Pizza, Pasta, Lasagne und Tiramisu sind heute selbstverständlicher Bestandteil der Küche, ebenso italienische Produkte wie Mozzarella, Olivenöl, Salami, Parmaschinken und Parmesan. Von Getränkekarten sind die italienischen Kaffeespezialitäten Espresso, Cappuccino und Latte Macchiato ebenso wenig wegzudenken wie italienischer Wein, Prosecco, Grappa, Campari oder Aperol.

Regionale Küche in Italien

In Italien selbst gibt es aufgrund von geografischen, klimatischen und historischen Begebenheiten viele Regionalküchen, die verschiedenste Zutaten und Spezialitäten aufweisen – somit gibt es eine allgemeine “italienische Küche” eigentlich gar nicht. In Norditalien zählen Polenta, Risotto sowie gekochtes Fleisch zu den Spezialitäten, in Mittelitalien gebundene Suppen, Innereien und gegrilltes Fleisch, Neapel ist die Heimat der Pizza und Süditalien die Region der Pasta. Allen regionalen Küchen gemeinsam ist jedoch eine wichtige Zutat – das Olivenöl.

Regionale Spezialitäten, die sich ebenfalls großer internationaler Beliebtheit erfreuen sind “Pesto alla Genovese” und das Fladenbrot “Focaccia” aus Ligurien, Parmaschinken, Balsamico-Essig und Parmesan aus der Emilia Romagna, die Brotstangen “Grissini”, Haselnüsse und Trüffel aus dem Piemont sowie der Büffelmozzarella und die Pizza aus Kampanien.

Speisenfolge

Die Hauptmahlzeit findet in der Regel am Abend statt, gegessen werden meist 3 Gänge: der erste Gang besteht je nach Region aus Pasta, Risotto, Gnocchi oder einer dicken Suppe, der zweite Gang ist der Hauptgang und besteht aus Fisch oder Fleisch (oder auch Pizza), gefolgt vom dritten Gang, der Nachspeise. Oft werden vor den 3 Gängen noch Antipasti wie Caprese, Bruschetta, Crostini, mariniertes Gemüse, Wurst oder Käse  gereicht. Ein Korb mit Weißbrot gehört ebenfalls auf den Esstisch.

Restaurant-Typen

Bezüglich Restaurants unterscheidet man in Italien das “Ristorante”, in dem es gehobene Küche gibt, die “Osteria” mit gutbürgerlicher Küche sowie die “Trattoria” mit eher einfacher Küche, wobei in den letzten Jahren die Grenzen zunehmend verschwimmen. In der Regel bezahlt man in Italien das “Coperto”, also das Gedeck, extra, dieses schlägt mit 1,00 bis 2,00 Euro zu Buche. Diese Tradition hält sich seit der Zeit der alten Römer hartnäckig und hatte früher durchaus ihre Berechtigung, als man nämlich in den “Osterie” sein eigenes Geschirr und Besteck mitbrachte oder sich nur das Essen abholte.

Essensbegleiter

Italien steht natürlich auch für hochwertige Weine, für Schaumweine wie Asti Spumante und Prosecco sowie für Wermut und Grappa. Zu den bekanntesten italienischen Weinen gehören Chianti, Vino Nobile di Montepulciano und Brunello di Montalcino aus der Toskana, Barolo und Barbaresco aus dem Piemont, Orvieto aus Umbrien und Amarone aus Venetien. Ebenfalls aus Venetien stammt der beliebte Schaumwein Prosecco, der in den Gemeinden Conegliano und Valdobbiadene produziert wird. Aus dem Piemont stammt der Wermut, der im Jahr 1786 in Turin erfunden wurde.

Abschluss des Essens

Natürlich ist Italien auch das Land des Kaffees: Cappuccino, Caffè Latte, Latte Macchiato werden meist nur morgens oder am frühen Nachmittag getrunken, später bestellt man einen Caffè, der dem deutschen Espresso entspricht. Auch für Liebhaber von Süßem hat Italien einiges zu bieten, allen voran natürlich das sehr beliebte Speiseeis (“Gelato”). Doch auch Tiramisu, Panna Cotta und Tartufo sind beliebte Nachspeisen, an Süßigkeiten sind vor allem Amarettini und Cantuccini bekann

Karl Fischer
Karl Fischer
Gründer, "Der Artifex".

Karl Fischer war schon immer ein sehr umtriebiger Mensch, auf seine ureigene, sympathische Art und Weise. Der geborene Allgäuer hat auch immer konsequent das Credo verfolgt, authentisch und lebensbejahend zu sein, immer mit beiden Beinen (Füßen - würde er sagen) auf dem Boden bleibend. Es war tatsächlich Karl Fischer, der 1983 die Geschäftsidee mit der Agentur für Ferienwohnungen hatte und es war Karl Fischer, der konsequent die Infrastruktur für den Erfolg der Firma schuf.