kampanien_amalfikueste_neapel
Aperitif an der Amalfiküste
8. Mai 2012
reiseversicherung_urlaub
Reiseversicherung Mondial Assistance
10. Mai 2012
piemont_landhotel_corte_di_lequio

Die Entstehung des Landhotels Relais La Corte di Lequio bei Lequio Berria im Piemont

Im Jahre 2005, nach einigen im Piemont verbrachten Urlauben, stand es plötzlich vor ihnen: das Traumhaus in beeindruckender Lage auf 700 m Höhe in den Alta Langhe mit wahnsinnig schönem Panoramablick über das Piemont bis hin zu den Seealpen. Dass es sich bei dem Relais eher um eine Ruine handelte als um ein Haus, davon ließen sich der gebürtige Düsseldorfer und die Mailänderin nicht abschrecken. Ihr Ziel war es, in dieser “Ruine” ein Ambiente zu schaffen, das ihren Vorstellungen von einem kleinen, luxuriösen Landhotel entsprach: traditionelle Architektur und moderne Sachlichkeit zu verbinden mit ganz persönlicher Ansprache an den Gast. Wahrlich ein ehrgeiziges Ziel…

Es dauerte dann doch noch ein bisschen länger als geplant. Die italienische Bürokratie mit langwierigen Genehmigungsverfahren und Handwerkern, die nie da waren, wo sie eigentlich sein sollten … Da wurde selbst der gebürtigen Italienerin das “Dolce Vita” zu viel. Ein Jahr musste noch ins Land gehen, dann beschlossen die beiden, mitsamt Familienanhang und Hund in das Piemont auszuwandern, um Abriss und Neubau des historischen Hauses selbst in die Hand zunehmen. Die 3 schulpflichtigen Kinder versorgen, die Baupläne erstellen sowie exakt ausarbeiten und den passenden Bauunternehmer finden, der das Ganze auch in kürzester Zeit umsetzen konnte – da war wirklich Anpacken angesagt! Das ganze Vorhaben wurde ohne Architekt von einer kleinen Mietwohnung aus realisiert, denn die Ersparnisse, von denen die ganze Familie lebte, hielten nur für begrenzte Zeit. Elena Paone hatte mittlerweile ihren Kreativ-Job bei Burberry gekündigt und Andreas Rapin seinen Anteil an der Werbeagentur an seinen Geschäftspartner verkauft.

Innerhalb eines weiteren Jahres entwickelte sich dann aber ein echtes Juwel: ein Landhotel in piemontesischem Stil mit alten Dachziegeln, Steinen und Türen. Alles was die Ruine hergab, wurde wieder verwertet. Das Haus konnte um 20% vergrößert werden, so dass zusätzliche Räumlichkeiten zur Verfügung standen. Immer mit dem Ziel vor Augen, ein Landhaus zu bauen, als ob es für die eigene Familie wäre, entstand auch in den Räumen eine ganz eigenwillige Gemütlichkeit: eine Mischung aus Moderne, Antike und Country Style – eben einfach zum Wohlfühlen! “Uns ist es wichtig, dass sich der Gast bei uns zu Hause fühlt”, gibt Elena, die Hausherrin des Corte di Lequio zum besten. Und das spürt man auch an allen Ecken und Enden. Elena ist ein wahres Multitalent. Deshalb hat sie auch in der Küche das Sagen: Von den Rezepten der eigenen Mama inspiriert, bedient sie perfekt den uralten Ofen (noch ein Überbleibsel aus der Ruine) und zaubert fantastische Schmorgerichte. Wenn man sie auf ihr Brasato à la Elena anspricht (einem Rinderbraten, der 10 Stunden in Barolo-Wein im Ofen schmort und mit einem Schuss bitterer Schokoladensauce serviert wird) lächelt sie nur und meint: “Das Piemont ist lebensgefährlich. Da wird man dick!” Wer würde sich dieser Lebensgefahr nicht allzu gerne hingeben…

Weniger gefährlicher scheinen da die Jeeptouren, Ausflüge ins Hochgebirge und Weinproben, mit denen Andreas die Gäste versorgt. Der gebürtige Düsseldorfer fühlt sich als Hotelier in Italien pudelwohl. Allen Ratschlägen zum Trotz, gerade von Kollegen aus der Hotelbranche, hat er seine eigenwilligen Ideen in und um das Corte di Lequio durchsetzen können. Vor zwei Jahren haben diese noch milde gelächelt über das Vorhaben. Inzwischen ist Ihnen das Lächeln vergangen – denn das Corte di Lequio hat in kürzester Zeit nicht nur eigene Stammkunden, sondern auch echte Fans gefunden. Service wird im Landhotel großgeschrieben. Deshalb lieben die Wiederholungstäter ihr neu erobertes Feriendomizil! Kommen Sie doch auch einmal vorbei im wahr gewordenen Traum von Elena und Andreas.

Anja Fischer
Anja Fischer
Kennt fast alle Zielgebiete wie ihre Westentasche und hat fast alle Ferienhäuser und Hotels persönlich inspiziert.

Anja Fischer liebt Genuss und das Ausleben schöner Momente, im Hier und Jetzt. Das geht einher mit einer zelebrierten Leidenschaft fürs Kochen. Das hat sie von ihrem Vater. Und sie kann es tatsächlich: ungezügelt genießen und dabei kein Gramm zunehmen. Das sind die Gene der Mutter. Oder ist es diese immerwährende Energie, welche die diplomierte Betriebswirtin in einer beneidenswerten Form hält? Ihre unstillbare Neugierde auf Menschen, Länder und authentische Erfahrungen? Anja ist ein Multi-Tasking-Individuum.