toskana_lucca
Lucca
1. August 2016
cinqueterre_monterosso
Cinque Terre
18. August 2016
lothringen

Die Region Lothringen (französisch “Lorraine”) liegt im Nordosten von Frankreich und grenzt an Deutschland, Belgien und Luxemburg. Durch die Region fließen die Flüsse Saar, Saône, Mosel und Maas, die höchste Erhebung ist der Hohneck in den Vogesen. Lothringen setzt sich aus den vier Départements Vosges, Meurte, Moselle und Meurthe-et-Moselle zusammen, die größten Städte sind die Regionshauptstadt Metz sowie Nancy.

Die Region ist bekannt für ihre Mirabellen, rund 70% der Weltproduktion kommt aus Lothringen. Mit gleich drei regionalen Naturparks und natürlich den Vogesen zieht die Region viele Naturliebhaber an, im Sommer kann man Wanderungen und Fahrradtouren unternehmen, im Winter laden Skipisten und Langlaufloipen zur sportlichen Betätigung ein. Außerdem kann man verschiedene Wassersportarten auf den zahlreichen Seen in Lothringen betreiben.

Metz

Die Stadt mit ihren knapp 122.000 Einwohnern ist sowohl die Hauptstadt Lothringens als auch des Départements Moselle. Metz liegt an der Mosel, in welche im Stadtgebiet der Fluss Seille mündet; der Hafen an der Mosel ist der bedeutendstes Binnenhafen Frankreichs für den Export von Getreide. Die Stadt hat eine Vielzahl von Kirchen, die größte ist die gotische Kathedrale Saint-Étienne mit ihren vielen Kirchenfenstern, die zum Teil von Marc Chagall gestaltet wurden. Aus dem 4. Jahrhundert stammt die Kirche Saint-Pierre-aux-Nonnains, die als älteste Basilika Frankreichs gilt.

Von der ehemaligen Stadtbefestigung sind noch die “Porte des Allemands” (Deutsches Tor), der “Tour Camoufle” und die “Porte Serpenoise” erhalten. Seit 2010 gibt es in Metz einen Ableger des Centre Pompidou in Paris, das Centre Pompidou-Metz; das futuristische Gebäude ist ein Zentrum für zeitgenössische Kunst. Nach einer anstrengenden Besichtigungstour findet man im “Parc de la Seille” Ruhe und Entspannung, das Naherholungsgebiet erstreckt sich entlang der Seille im Süden von Metz.

Nancy

In der sehenswerten Innenstadt von Nancy gibt es drei Plätze, die zum UNESCO-Welterbe gehören: die “Place de l’Hémicycle”, die “Place de la Carrière” und die “Place Stanislas”. Alle drei Plätze wurden Mitte des 18. Jahrhunderts vom Architekten Emmanuel Héré entworfen. Die “Place Stanislas” ist ein wie ein typischer französischer Königsplatz angelegt, so gruppieren sich einheitliche Fassaden um ein Denkmal – hier das Denkmal des ehemaligen polnischen Königs Stanislaus I., der einst das Herzogtum Lothringen regierte.

Im Süden des Platzes befindet sich das Rathaus, im Nordosten die Oper, im Nordwesten das “Musée des Beaux Arts”, außerdem ist der Platz von Ziergittern und Brunnen geschmückt. Ein Triumphbogen führt auf die “Place de la Carrière”, dem ehemaligen Turnierplatz, an den im Norden die “Place de l’Hémicycle” grenzt. Neben den schönen Plätzen gibt es weitere Sehenswürdigkeiten wie die  neugotische Basilika Saint-Epvre, die Église des Cordeliers mit den Gräbern der Herzöge von Lothringen, die Parkanlage Pépinière sowie einige Museen.

Épinal

Die Stadt Épinal hat rund 33.000 Einwohner und liegt an der Mosel, am südwestlichen Rand der Vogesen. Sehenswert sind die historische Altstadt mit der Basilika Saint-Maurice aus dem 11. Jahrhundert sowie die Burgruine, die östliche der Altstadt auf einer Anhöhe liegt. Das “Musée de l’Image” beherbergt eine Sammlung von mehr als 23.000 Holzschnitten und Bilderbögen, hier wurden die Vorläufer der Comics gedruckt.

Stefanie Jehle
Stefanie Jehle
Backoffice, Content-Management & Administration, "Voyage, Voyage".

Die im Jahr 1987 noch auf Vinyl erschienene Hit-Single der französischen Sängerin Desireless sagt so manches aus über das Wesen und die Präferenzen von Stefanie Jehle. Zunächst: Reisen ist ihre Passion. Dabei führt sie ihre spontane Neugierde auch an die entlegensten Orte dieser Welt. Ihre persönliche Lieblings-Destination ist jedoch Frankreich. Nicht nur deshalb, weil Stefanie so gut französisch spricht (ihr Englisch und Italienisch sind allerdings nur unwesentlich schlechter), es ist einfach die Lebensart unserer westlichen Nachbarn, die ihr so gut gefällt.