Mille Miglia – Die “Mamma” aller Rennen

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Die Mille Miglia ist ein berühmtes Straßenrennen mit Oldtimern in Italien, sie führt durch die Toskana, das Latium, die Emilia-Romagna bis nach Rom und über traumhafte Straßen sowie durch herrliche Landschaften. In Verbindung mit einem Urlaub in Italien, insbesondere der Toskana, und untergebracht in einem Ferienhaus, einer Ferienwohnung oder einem Hotel, ist die Mille Miglia ein ganz besonderes spektakuläres Ferien-Erlebnis.

Giuliano Bensi und die Mille Miglia

Giuliano Bensi ist nicht nur Gastgeber auf dem schönen Feriengut Borgo della Meliana (Ferienwohnungen und Ferienhäuser) in der Toskana. Seit mittlerweile sechs Jahren in Folge fährt der Präsident des Oldtimer-Verbandes der Toskana auch das legendäre Autorennen “Mille Miglia” – mit Automobilen wie dem Fiat 8V Berlinetta oder der Cisitalia 202 Berlinetta, dem einzigen Automobil, das im Museum of Modern Art in New York ausgestellt ist. Damit reiht er sich ein in die Tradition Motorsport-Begeisterter, die mit Unterbrechungen seit 1927 auf die 1.600 Kilometer lange Reise durch Italien und die Toskana gehen.

Historisches

Am 26. März 1927 um acht Uhr früh startete zum ersten Mal die Veranstaltung, die als eines der schönsten und aufregendsten Straßenrennen in die Geschichte einging und in einem Atemzug mit Le Mans und Monaco genannt wird: Die legendäre Mille Miglia. Knapp 1.600 Kilometer bewältigen die Rennautos auf der Strecke von Brescia nach Rom und wieder retour. In den ersten Jahren war die “Mille” noch ein echtes Straßenrennen. Auf zum Teil unbefestigten Strecken, mitten durch Ortschaften, mit Gegenverkehr und weiteren abenteuerlichen Herausforderungen des frühen Motorsports. Mit elf Siegen dominierten zunächst vor allem die Rennwagen von Alfa Romeo, nach dem Krieg beherrschten die Wagen von Ferrari das Feld. Insgesamt achtmal gewann die Scuderia Ferrari, die Firma des früheren Alfa-Romeo-Rennleiters Enzo Ferrari. Der Unfall des Ferrari-Fahrers Alfonso de Portago 1957 beendete die Mille Miglia in der früheren Form. 20 Jahre später erlebte der Rennklassiker seine Renaissance – inzwischen gehört er als Gleichmäßigkeitsfahrt ohne Tempodruck fest in den Kalender der Klassikszene. Im ersten Jahr brauchte das Siegerteam übrigens gut 21 Stunden für die Strecke, die ersten Gewinner auf Mercedes SSKL, Carraciola und Sebastian, benötigten im Jahr 1931 nur noch 16 Stunden und 10 Minuten. Im letzten Mille-Jahr gewann Ferrari-Fahrer Taruffi auf einem 315 S in 10 Stunden und 27 Minuten.

Faszination dieses Rennens

An der Faszination, welche die Mille Miglia seit Beginn auf Rennfahrer und Publikum ausübte, hat sich von Beginn an nichts geändert. Nach der Wiederbelebung des legendären Rennens im Jahr 1977 zieht die Veranstaltung – jetzt als “Mille Miglia Storica” – jährlich Millionen Menschen in ihren Bann. Bei der Oldtimer-Veranstaltung dürfen ausschließlich Fahrzeugmodelle teilnehmen, die bereits in den Jahren zwischen 1927 und 1957 am Start des Rennens waren.

Die Streckenführung

Die legendäre Schleife von Brescia über San Marino, Rom, Siena, Florenz und wieder Brescia wurde über die Jahre nur in Teilen variiert: Nach dem Start in Brescia am führt sie über Verona und Ostiglia traditionell zum 1. Streckenziel nach Ferrara. Von dort aus geht es weiter Richtung Adria-Küste und ins Landesinnere, wo Ravenna, Gambettola und San Marino passiert werden. Von San Marino aus geht es in die Appeninen, durch Urbino und weiter Richtung Assisi. Rom wird über die Städtchen San Gemini, Narni Scalo und Rignano Flaminio erreicht. Auf der dritten Etappe von Rom zurück nach Brescia ist der Streckenverlauf in jedem Jahr fast identisch, auch wenn einige Ortsdurchfahrten variieren. Zu den Highlights des dritten Streckenabschnitts zählen die Durchfahrten in Siena und Florenz. Ein paar Kilometer außerhalb von Florenz werden die Teams am Futa und Raticosa Pass von zahlreichen Fans schon sehnsüchtig erwartet, bevor es über Bologna und Modena zurück nach Brescia geht.

Weitere Informationen zur “Mille Miglia” finden Sie im Internet.

Jörg Fischer
Jörg Fischer
Leitung Produktmanagement, "Let it Roll".

Jörg kennt fast alle Zielgebiete wie seine Westentasche und hat fast alle Ferienhäuser und Hotels persönlich inspiziert.

Manche Dinge ändern sich, andere nicht. Für Jörg galt schon immer: Vorliebe für gutes Essen und sehr gute Weine, für komfortables Reisen sowie eine echte Abneigung gegen sportliche Betätigung. Dinge die sich ändern: So manches Hobby - erst unlängst musste die geliebte "Ducati Sportclassic" einer kleinen Sammlung an amerikanischen Gibson- und Fender-Gitarren weichen.