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Geschichte der Insel Elba
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Die Insel Elba

Wäre Napoleon heute noch im Exil auf Elba, würde er es sich wahrscheinlich zweimal überlegen, ob er von dort fliehen sollte. Nicht einmal ein Jahr dauerte sein Aufenthalt auf der Insel. Heute ist Elba zwar etwas dichter besiedelt als damals, besticht aber immer noch mit herrlichen Stränden, kristallklarem Wasser, tollen Wandermöglichkeiten und atemberaubenden Ausblicken. Das alles wird ergänzt durch eine sehr feine Küche.

Von dem einst blühenden Eisenerzbergbau sieht man heute nur noch stillgelegte Werke, während der Tourismus mittlerweile auf der Insel dominiert. Über eine Million Besucher pro Jahr nehmen die etwa einstündige Fährfahrt auf sich, um auf die Insel zu gelangen. Der größte Hafen befindet sich in Portoferraio, der Hauptstadt der Insel. Portoferraio ist eine malerische Stadt, in der man der Geschichte Napoleons nachgehen kann. Zu besichtigen sind zwei Villen, die er als Winterresidenz gebaut hat sowie ein Napoleonmuseum. Der Name der Stadt geht auf den früheren Eisenabbau zurück (Eisenhafen).

Elba ist die größte, meistbesuchte und am dichtesten bevölkerte Insel des Toskanischen Archipels. Der Nationalpark Toskanischer Archipel, zu dem der Großteil der Fläche Elbas gehört, ist mit einer Länge von 28 km und einer Breite von 19 km Europas größtes Meeresschutzgebiet. Hier sind viele ruhige Ecken zu finden, allerdings ist ein Besuch eher in den Monaten April, Mai oder September empfehlenswert.

Das Preisniveau liegt auf Elba etwas höher als im toskanischen Durchschnitt.

Andrea Wohllaib
Andrea Wohllaib
Unsere Expertin für Italien, Griechenland und Kroatien, "Biturbo".

Andrea Wohllaibs auffälligstes Merkmal im Arbeitsalltag ist ihre Abwesenheit: Wenn sie nicht da ist, türmen sich überall Stapel an zu erledigender Arbeit. Andrea ist berüchtigt für ihre Effizienz, die - einem Turbolader beim Verbrennungsmotor ähnlich - ab einer bestimmten Drehzahl einsetzt und dann ordentlich für Druck sorgt.