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Reisebericht Venedig, Teil 2: Das Frühstück in meinem Hotel wird bei schönem Wetter auf der Terrasse serviert und es war ein schöner Tag. Ich verspeiste etwas Joghurt, Schinken und Käse, Brot, Obst und Tee. Und während ich so beim Frühstück saß, sah ich eine lange Prozession von Fischerbooten auf dem Kanal vorbeiziehen. Die Fischer protestierten gegen ein neues Gesetz, wonach sie Netze mit einer Mindestgröße benutzen müssen, damit kleinere Fische und Meerestiere nicht darin hängenbleiben. Ein sinnvolles Gesetz, fand ich und solidarisierte mich nicht mit den laut in ihre Hörner stoßenden Fischern.

Nach dem Frühstück machte ich mich auf den Weg in das “Museo della Musica“, in dem ich viele alte Geigen und andere Streichinstrumente bestaunte. Im Hintergrund lief Musik von Vivaldi, die mich inspirierte und ich beschloss, ein Ticket für ein Konzert zu kaufen, das noch in der laufenden Woche stattfinden sollte: “Le Quattro Stagioni” (Die Vier Jahreszeiten). Anschließend brach ich auf zum Markusplatz (Piazza San Marco) und tourte durch die Basilika. Danach schlenderte ich durch kleine Seitenstraßen, machte Fotos und nahm mein Mittagessen in der “Osteria da Alberto” ein.

Es war bereits das zweite Mal, dass ich dort einkehrte. Am Tisch neben mir saß eine freundliche Amerikanerin, die mich nach einer Essensempfehlung fragte. Ich empfahl ihr Pasta mit Venusmuscheln. “Excellent” – war ihr Kommentar nach der Mahlzeit (was ziemlich lange dauerte, denn sie aß im Zeitlupentempo und gönnte sich dazu nur Wasser, keinen Wein, was ich wiederum gar nicht verstehen konnte). Ich bestellte übrigens das gleiche Gericht, nur mit Wein…

Nach dem Mittagessen fuhr ich mit dem Vaporetto auf die Insel Burano, dort lief ich eine gute Stunde zu Fuß durch die kleinen Gassen. Die Häuser auf Burano sind sehr farbenfroh: lila, blau, lavendel, rot, orange und auf den meisten Fensterbänken standen Geranientöpfe – ein sehr bunter und bezaubernder Ort! Anschließend ging es mit dem Vaporetto zurück zum Hotel. Ich hatte übrigens einen Sieben-Tage-Fahrausweis gelöst – so kann man zu jeder Zeit überall ein- und aussteigen. Wirklich sehr empfehlenswert!

Zurück im Hotel ruhte ich mich etwas aus und beschloss, abends im Hotelrestaurant zu essen. Dieses bietet eine sehr schöne Terrasse, das Essen ist nicht großartig, aber gut.  Es war ein angenehmer Abend. Ich bestellte “Crostini misti” und Pappardelle mit Entenragout, dazu etwas Rotwein. Während des Essens hörte man die Signale der einlaufenden Schiffe. Müde und zufrieden ging ich früh zu Bett. Für den nächsten Tag hatte ich mir ein umfangreiches Kulturprogramm vorgenommen, ich wollte früh aufstehen, um alles mit Gemach angehen zu können.

Karl Fischer
Karl Fischer
Gründer, "Der Artifex".

Karl Fischer war schon immer ein sehr umtriebiger Mensch, auf seine ureigene, sympathische Art und Weise. Der geborene Allgäuer hat auch immer konsequent das Credo verfolgt, authentisch und lebensbejahend zu sein, immer mit beiden Beinen (Füßen - würde er sagen) auf dem Boden bleibend. Es war tatsächlich Karl Fischer, der 1983 die Geschäftsidee mit der Agentur für Ferienwohnungen hatte und es war Karl Fischer, der konsequent die Infrastruktur für den Erfolg der Firma schuf.