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Badespaß pur. Verbinden Sie damit die Toskana?

Wahrscheinlich eher weniger. Tatsächlich kann die Toskana, neben ihrem großen Reichtum an Natur, Kultur und Geschichte, mit zwei wunderbaren Küstenstreifen aufwarten, die gegensätzlicher nicht sein könnten.

Die Versiliaküste in der Toskana

An der Versilia, dem nördlichen Teil der toskanischen Küste und gleichzeitig dem südlichsten Abschnitt der italienischen Riviera, finden Sonnenanbeter und Liebhaber mondäner Badekultur das richtige Urlaubsziel. Die Versilia wird gekennzeichnet durch 30 km feinsandige, breite und flach abfallende Strände mit großen Palmenalleen und Oleander. Die bekanntesten Badeorte sind Viareggio und Forte dei Marmi, welche geprägt sind von Villen und Hotelgebäuden im Jugendstil und Art Déco aus den Anfängen des 20. Jahrhunderts. Bereits vor über 100 Jahren war die Versilia Heimat und Treffpunkt bedeutender Künstler sowie des norditalienischen Hochadels und noch heute ist die Region eine Top-Adresse für Stars und Sternchen.

Die meisten Prominenten tummeln sich in Forte dei Marmi mit seinen zahlreichen Edel-Boutiqen und exklusiven Nachtclubs wie der Briatore-Disco “Twiga” und dem seit knapp 100 Jahren bestehenden “Capannina di Franceschi“. Das Hotelangebot ist klein aber exquisit, große Club-Anlagen sucht man hier vergeblich. Eine Kuriosität sind die Strandbäder der nördlichen Versilia: Hier gibt es keine klassischen Sonnenschirme, sondern stattdessen kleine Zeltdächer und bequem gepolsterte, edle Holzliegen.

Die Küste der Maremma in der Toskana

Wer hingegen eher Wert auf Natur und Ursprünglichkeit legt, dem sei die südtoskanische Maremma empfohlen. Diese Landschaft bietet das Kontrastprogramm zur Versilia, mit sanften Hügeln und dichten Wäldern, mittelalterlichen Dörfern und viel unberührter Natur. Der Parco Naturale della Maremma ist ein Naturschutzgebiet südlich von Grosseto. Die Küste ist unregelmäßiger, nur selten gibt es lange Sandstrände, dafür wunderschöne, romantische Felsbuchten, an die ausgedehnte Pinienhaine anschließen und die zum Teil nur zu Fuß erreichbar sind – ideal für ausgedehnte Spaziergänge zum und am Strand. So gehört auch die “Cala Violina” bei Castiglione della Pescaia zu den beliebtesten Ausflugszielen. Der 30-minütige Fußmarsch zu dieser kleinen Bucht lohnt sich: klares Wasser, absolute Ruhe und feiner Sand, der sich wie der Klang einer Violine anhört, wenn man darauf läuft. Erwähnen muss man immer die herrlichen Weine der Maremma, welche auch das “italienische Bordeaux” genannt wird: Hier werden weltberühmte Weine mit großen Namen wie “Sassicaia”, “Ornellaia” und “Lupicaia” produziert.

Andrea Wohllaib
Andrea Wohllaib
Unsere Expertin für Italien, Griechenland und Kroatien, "Biturbo".

Andrea Wohllaibs auffälligstes Merkmal im Arbeitsalltag ist ihre Abwesenheit: Wenn sie nicht da ist, türmen sich überall Stapel an zu erledigender Arbeit. Andrea ist berüchtigt für ihre Effizienz, die - einem Turbolader beim Verbrennungsmotor ähnlich - ab einer bestimmten Drehzahl einsetzt und dann ordentlich für Druck sorgt.