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Bester Preis & Premium Service

Kundenbewertung

7124 Kunden bewerten uns mit der Note 4,8/5 (Stand November 2016)

Wie beurteilen Sie die Beratung und Kompetenz unserer Mitarbeiter

4,9/5

Abwicklung des Reservierungsvorganges

4,8/5

Freundlichkeit unserer Mitarbeiter

4,8/5

Beschreibung des Domizils oder der Reise im Katalog/Webseite

4,7/5

Qualität und Umfang der Reiseunterlagen

4,6/5


Bester Preis

Falls Sie eines unserer Angebote zu einem günstigeren Preis entdeckt haben, werden wir uns bemühen, mindestens die gleichen Konditionen anzubieten.


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  • Ihr Name und Ihre Telefonnummer
  • Die Internetadresse mit dem günstigeren Angebot und einen Screenshot des Angebotes (Screenshot: Kopie des Bildschirms, auszulösen über Alt + Druck, einfügen in ein Word-Dokument über Strg + V)

 


Kompetenz individuelle Beratung und Service

  • Wir bereisen regelmäßig und ausführlich unsere Zielgebiete, denn nur durch intensive Erfahrung lernt man Land, Leute und deren Gebräuche kennen
  • Dazu gehört auch, dass wir jedes Hotel, jede Villa oder Ferienresidenz persönlich inspizieren. Genau deshalb sind Sie bei uns in der Beratung gut aufgehoben. Guter Service macht eben den Unterschied!

 


Rechtssicherheit und Notfall-Hilfe!

Sollte es während Ihres Urlaubs zu unerwarteten Schwierigkeiten kommen, genießen Sie bei einer Buchung über uns folgende Vorteile:

  • Sie haben einen deutschen Ansprechpartner
  • Sie können fast rund um die Uhr auf unsere Assistenz per Telefon-Notruf-Hotline zurückgreifen und Sie werden von der Geschäftsführungsebene persönlich betreut!
  • Alle Rechtsansprüche können an den Reisemittler Siglinde Fischer GmbH & Co.KG in Deutschland gestellt werden, der stellvertretend für seine Leistungsträger über eine vollumfängliche Haftpflichtversicherung verfügt
  • Sicherung Ihrer Zahlungen (Anzahlung und Restzahlungen) über einen Sicherungsschein (bei Insolvenz eines Leistungsträgers sind alle Zahlungen versichert)
 
 
 

Die Weingesetzgebung in Italien

02.11.2017

Das italienische Qualitätskontrollsystem wurde in seinen Grundzügen im Jahre 1963 eingeführt, Vorbild war das französische System der "Appelation Controlée". Seither fanden zahlreiche Änderungen Eingang in das Gesetz, die wichtigste Reform erfolgte im Jahr 1992.

Offiziell gibt es vier verschiedene, durch Vorschriften geregelte Kategorien:

- DOCG (Denominazione di Origine Controllata e Garantita)
- DOC (Denominazione di Origine Controllata)
- IGT (Indicazione Geografica Tipica)
- VDT (Vino da Tavola)

Die offiziellen Weinkategorien


DOCG (Denominazione di Origine Controllata e Garantita)

Hierbei handelt es sich um die "Königsklasse" der Weinproduktion in Italien. Anbauzone, Rebsorte, Kellereitechniken (z.B. Dauer der Fassreife) und weitere Kriterien werden kontrolliert und staatlich garantiert. Berücksichtigt werden auch Weine aus autochthonen Traubensorten, welche die beste italienische Tradition der Weinherstellung widerspiegelt.

Die höchste Einstufung der Weine ist auch weitgehend berechtigt, so tragen seit der Einführung der DOCG-Denomination im Jahr 1981 Weine wie Barolo, Barbaresco (beide Piemont), Chianti und Brunello di Montalcino (beide Toskana) zu Recht die prestigereiche Banderole am Flaschenhals. Diese ist übrigens bei Rotweinen rosa, bei weißen DOCG-Weinen grün.

Es gibt nur wenige DOCG-klassifizierte Weine, über deren Aufstieg in die Top-Kategorie der Klassifizierung sich so mancher wundern mag. Beispiele bleiben hier aus, der Respekt vor der Arbeit bemühter Winzer gebietet das. Insgesamt gibt es inzwischen knapp 50 DOCG-klassifizierte Weinsorten.

Verständlich ist, dass moderne, vorwiegend aus "internationalen" Traubensorten (etwa Chardonnay oder Cabernet Sauvignon) gekelterte Weine nicht berücksichtigt werden, können sie doch, auch wenn es sich teilweise um sehr teure Spitzenweine handelt, Kriterien wie Typizität und Tradition nicht erfüllen.

DOC (Denominazione di Origine Controllata)

Wie auch bei DOCG-Weinen werden in dieser Kategorie die Anbaugebiete, maximale Hektarerträge, die Produktionsmethode sowie die zugelassenen Traubensorten und  deren Mindest- und Höchstanteile für den jeweiligen Wein festgelegt.

Alle DOC- und DOCG-Weine werden einer analytischen und sensorischen Prüfung unterzogen, erst dann wird der Status behördlicherseits bestätigt. Der Produzent hat die Möglichkeit, einen Wein freiwillig in eine niedrigere Kategorie einzustufen.

IGT (Indicazione Geografica Tipica)

Im Jahre 1992 wurde diese Bezeichnung eingeführt, unte rwelcher heute ein großer Teil der Weine angeboten werden, die vormals als "Vino da Tavola" ihr Dasein fristen mussten. IGT-Weine sind Produkte mit einer typischen, geographisch bedingten Charakteristik und aus einem klar definierten Herkunftsgebiet.

Die herausragenden Vertreter dieser Art wurden in den vergangenen Jahren jedoch häufig in die DOC-Kategorie befördert, so dass die Einführung dieser Denomination nicht viel zur Verbesserung der Zustände beigetragen hat.

VDT (Vino da Tavola)

Meist mit einfachen Mitteln hergestellte Massenweine.

Kritikpunkte der Bewertung


Der Hauptkritikpunkt an der ursprünglichen Verordnung aus dem Jahr 1963 lag darin, dass moderne Verfahren bei der Weinproduktion und dem Anbau "internationaler" Traubensorten nicht berücksichtigt wurden. Die Konsequenz war, dass Hersteller moderner Spitzenweine gezwungen waren, ihre edlen Tröpfchen unter der Bezeichnung "Vino da Tavola" zu vertreiben, der einfachsten Kategorie, welche eigentlich für billige Massenweine vorgesehen ist.

Berühmte Beispiele hierfür sind der "Tignanello" von Antinori und der "Sassicaia" der Tenuta San Guido, beides Weine aus der Toskana (unter Kennern wurden diese Weine deshalb "Supertoskaner" genannt). Von diesen beiden prominenten Vertretern ihrer Art abgesehen gab es natürlich Hunderte weiterer Produzenten, welche ihre Kostbarkeiten als Tafelwein deklarieren mussten und darauf angewiesen waren, von Weinführern gut bewertet zu werden, um Absatzmärkte zu finden. Der Endverbraucher war ob dieser "anarchischen" Zustände zu Recht verwirrt.

Mit der Reform aus dem Jahr 1992 hat sich nicht wirklich viel verbessert. Doch welche Nation kann sich schon mit einer ordentlichen und objektiven Wein-Gesetzgebung brüsten? Nur als Experte kann man wissen, dass ein "Grand Cru" aus dem Burgund ein fast unbezahlbarer Spitzenwein ist, in großen Teilen des Bordeaux-Gebietes aber meist eher Mittelmaß darstellt. Und weshalb deklarieren viele deutsche Spitzenwinzer ihre prestigereichsten Weine als einfachen Tafelwein und rufen laut nach einer Reform der Weingesetze? Das erinnert stark an die italienischen Zustände vor 1992.

Es ist wohl eine einheitliche Lösung auf europäischer Ebene in Sicht. Ob diese das Ei des Kolumbus sein wird - darauf darf man gespannt sein.

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