Urlaub in Porto Cristo in Boutiquehotels

Porto Cristo heißt Christushafen und ist ein vom Tourismus geprägter Ort mit knapp 7500 Einwohnern, an der Ostküste, in der Region Lievant.  Porto Cristo ist jedoch keine neuerbaute Touristenstadt, das Gebiet war schoch von den Talaioten, den Ureinwohnern der Insel, bewohnt. Mehrere Legenden ranken sich um die Entstehung des Names Porto Cristo, eine davon erzählt von einem in Seenot geratenen Seemann, der aus Dank für seine Rettung ein Kreuz aufstellte.

Ein Wehrtum erinnert an die bewegte Vergangenheit

Bevor der Ort im Jahre 1888 gegründet wurde war es ein Schutzhafen für die Fischer der Region Manacor. Zum Schutz vor Piratenangriffen wurde 1577 südlich der Hafeneinfahrt der "Torre del Serral dels Falcons", ein Wehrturm, errichtet. Dieser wurde im spanischen Bürgerkrieg zerstört, nun aber wieder aufgebaut und kann heute besichtigt werden. Es ist ein Wahrzeichen von Porto Cristo. Das historisch geprägte Dorf ist geprägt von alten Steinhäusern, weißen Villen und einem liebenswerten kleinen Hafen. Für die größeren Boote gibt es mittlerweile einen modernen Yachthafen. Entzückend anzusehen ist die Jungfrauen-Skulptur in der Calle des San Jorge, gestaltet vom mallorquinischen Bildhauer Pere Pujol. Eine weitere Sehenswürdigkeit ist die Kirche "Mare de Deu del Carme" die im neuromanischen Stil erbaut ist.  Zu ihren Ehren findet jedes Jahr am 16. Juli eine Prozession auf Fischerbooten statt, organisiert von den Einwohnern. Gefeiert wird dann bis spät in die Nacht. An zahllosen Ständen kann man typisches Kunsthandwerk kaufen, tanzen und mallorquinisches Street-Food genießen. Höhepunkt ist ein spektakuläres Feuerwerk um Mitternacht.  Wenn Sie  in einem unserer indiviuduellen Boutiquehotels oder Ferienhäuser wohnen können Sie das Spektakel von dort aus betrachten. 

Hobby-Höhlenforscher werden begeistert sein 

Wenn man in diesem reizenden, lebendigen, aber vom Massentourismus verschonten Urlaubsort Ferien macht, darf man keinesfalls versäumen die Drachenhöhlen  - "Coves del Drac" - zu besuchen, es sei denn, man hat Platzangst. Bereits in der talaiotischen Epoche suchten in diesen Tropfsteinhöhlen Seeleute und Fischer Schutz. Die "Coves del Drac" ist 1700 Meter lang, ein Kilometer ist begehbar. Im Innern befindet sich mit 177 Meter Länge, 40 Meter Breite und 9 Meter Tiefe, der größte unterirdische See Europas, der "Liac Martel". Der Martelsee ist benannt nach dem Höhlenforscher Edourd Alfred Martel aus Frankreich, der 1896 etwa 1300 Meter des Höhlensystems erforschte. Auf dem See werden heute Konzerte aufgeführt, bei denen die Musiker auf  Booten spielen. Ein unvergessliches Erlebnis! Das ist aber nicht die einzige Höhle, nur etwa einen Kilometer entfernt ist die "Coves dels Hams" (Angelhakenhöhlen), die 1905 entdeckt wurde. Auch diese Höhle ist beleuchtet und es gibt geführte Besichtigungen und kleine Konzerte. 

Nach so vielen Erlebnissen unter der Erde genießt man gerne den etwa 200 Meter langen und 14 Meter breiten Sandstrand von Porto Cristo. Sowohl der Sandstrand, wie auch der Hafen,  sind mit der blauen Flagge, für optimale Wasserqualität, bereits seit 2006 ausgezeichnet. 

 

 

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