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Bester Preis & Premium Service

Kundenbewertung

7124 Kunden bewerten uns mit der Note 4,8/5 (Stand November 2016)

Wie beurteilen Sie die Beratung und Kompetenz unserer Mitarbeiter

4,9/5

Abwicklung des Reservierungsvorganges

4,8/5

Freundlichkeit unserer Mitarbeiter

4,8/5

Beschreibung des Domizils oder der Reise im Katalog/Webseite

4,7/5

Qualität und Umfang der Reiseunterlagen

4,6/5


Bester Preis

Falls Sie eines unserer Angebote zu einem günstigeren Preis entdeckt haben, werden wir uns bemühen, mindestens die gleichen Konditionen anzubieten.


Bitte schicken Sie eine E-Mail an info@siglinde-fischer.de mit folgendem Inhalt:

  • Ihr Name und Ihre Telefonnummer
  • Die Internetadresse mit dem günstigeren Angebot und einen Screenshot des Angebotes (Screenshot: Kopie des Bildschirms, auszulösen über Alt + Druck, einfügen in ein Word-Dokument über Strg + V)

 


Kompetenz individuelle Beratung und Service

  • Wir bereisen regelmäßig und ausführlich unsere Zielgebiete, denn nur durch intensive Erfahrung lernt man Land, Leute und deren Gebräuche kennen
  • Dazu gehört auch, dass wir jedes Hotel, jede Villa oder Ferienresidenz persönlich inspizieren. Genau deshalb sind Sie bei uns in der Beratung gut aufgehoben. Guter Service macht eben den Unterschied!

 


Rechtssicherheit und Notfall-Hilfe!

Sollte es während Ihres Urlaubs zu unerwarteten Schwierigkeiten kommen, genießen Sie bei einer Buchung über uns folgende Vorteile:

  • Sie haben einen deutschen Ansprechpartner
  • Sie können fast rund um die Uhr auf unsere Assistenz per Telefon-Notruf-Hotline zurückgreifen und Sie werden von der Geschäftsführungsebene persönlich betreut!
  • Alle Rechtsansprüche können an den Reisemittler Siglinde Fischer GmbH & Co.KG in Deutschland gestellt werden, der stellvertretend für seine Leistungsträger über eine vollumfängliche Haftpflichtversicherung verfügt
  • Sicherung Ihrer Zahlungen (Anzahlung und Restzahlungen) über einen Sicherungsschein (bei Insolvenz eines Leistungsträgers sind alle Zahlungen versichert)
 
 
 

Anja Fischer

Geschäftsführerin

"Long Distance Runner"

Kennt fast alle Zielgebiete wie ihre Westentasche und hat fast alle Ferienhäuser und Hotels persönlich inspiziert.

Anja Fischer liebt Genuss und das Ausleben schöner Momente, im Hier und Jetzt. Das geht einher mit einer zelebrierten Leidenschaft fürs Kochen. Das hat sie von ihrem Vater. Und sie kann es tatsächlich: ungezügelt genießen und dabei kein Gramm zunehmen. Das sind die Gene der Mutter. Oder ist es diese immerwährende Energie, welche die diplomierte Betriebswirtin in einer beneidenswerten Form hält? Ihre unstillbare Neugierde auf Menschen, Länder und authentische Erfahrungen?

Anja ist ein Multi-Tasking-Individuum. Man hat das Gefühl, dass immer mehrere Gedankengänge gleichzeitig durch ihren Kopf schwirren. Warum hat der Tag nur 24 Stunden? Dennoch nimmt sie sich Zeit und Muße für ihre Gesprächspartner, zeigt sich einfühlsam und interessiert. Auch deshalb ist die Geschäftsführerin von "Siglinde Fischer - Charming Places" bei der Belegschaft so beliebt. Mit ihrer herzlichen und authentischen Art versteht sie zu motivieren. Wobei ihre Brüder ob ihrer analytisch-strategischen, dominanten Art manchmal etwas ächzen. "Family Business" eben.

Privat ist Anja manchmal auch etwas zerstreut, verlegt gerne Armbanduhr und Schlüssel, wird aber auch ob ihrer Fähigkeit, über sich selber lachen zu können, allseits geliebt. Und dazu ist sie noch eine großartige Gastgeberin!

Tanja Diamant

"What goes around comes around"
 
Tanja Diamant ist bei uns das "jüngste Küken im Stall", was sich jedoch weniger auf das Lebensalter und schon gar nicht auf ihren Erfahrungsschatz in der Reisebranche bezieht. Nach vielen Jahren Auslandsaufenthalt und Tätigkeit in verantwortungsvollen Positionen im Hotelgewerbe hat es Tanja wieder in ihre süddeutsche Heimat zurückgezogen und sie bereichert seit Oktober 2013 unser Team.

Die Anekdoten, welche sie aus dieser Zeit zu berichten weiß, sorgen regelmäßig für allgemeine Erheiterung im Betrieb, legendär ist die Geschichte eines arabischen Fürstensohnes im steckengebliebenen Aufzug. Nun, wenn man so viel unterwegs war auf der Welt, ist es durchaus von Vorteil, wenn einem die Natur Eigenschaften wie Neugierde, Offenheit, Flexibilität und Sprachbegabung mit auf den Weg gibt. All das, in Verbindung mit Witz, kulturellen Interessen und einer gelebten Begeisterung für gutes Essen und sehr gute Weine, macht sie zur perfekten persönlichen Assistentin der Geschäftsleitung. Selbstkritisch bewertet Tanja ihr etwas ungeduldiges Wesen, einsichtig versucht sie das geflügelte Wort zu verinnerlichen: Dingen gegenüber gelassen zu bleiben, die man nicht ändern kann. Ganz anders als der arabische Fürstensohn, der in besagtem Aufzug ganz fürchterlich und sehr unfein randalierte!

Antonella Caradonna

Produktmanagement Italien

"La Dottoressa"

Bereits als Studentin der Uni Pisa jobbte Antonella Caradonna während der Semesterferien in unserem Büro in Montaione. Sie kümmerte sich um die Kundenbetreuung vor Ort und lernte die Tourismus-Branche von ihrer praktischen Seite kennen: Was sind die Belange und Erwartungen von Urlaubern aus deutschsprachigen Ländern in Italien, was macht sie glücklich und was sorgt für Unmut? Antonella kann stundenlang amüsanteste Anekdoten erzählen, übrigens in fließendem Deutsch, wobei sich die promovierte Absolventin der deutschen Literaturwissenschaft gerne grammatikalisch anspruchsvoller Formulierungen bedient. Gelernt ist eben gelernt!

Heute sorgt Antonella als Produktmanagerin von "Siglinde Fischer" vor Ort für die Auswahl von Häusern und Hotels in ganz Italien. Ihr privates Refugium, ein Traumhaus inmitten eines toskanischen Idylls, ist Schauplatz ihrer vielfältigen Interessen. Antonella hat gerne Freunde zu Gast, kocht leidenschaftlich gerne und teilt mit ihrem Mann, einem Weinproduzenten, die Liebe zu erlesenen Tropfen aus der ganzen Welt. Im Kühlschrank steht übrigens immer eine angebrochene Flasche Riesling von der Mosel. Sie hat außerdem ein Faible für Malerei und Architektur, Mode und Design. "Meine Gene aus süditalienischer Abstammung treiben mich immer wieder ans Wasser, auf einem Segelboot im Thyrrenischen Meer kann ich alles Irdische hinter mir lassen."

Überirdisches Glück verleiht ihr seit neuestem der im Frühjahr 2012 geborene Piercarlo, ein charmanter kleiner Strahlemann.

Siglinde Fischer

Gründerin

"La Grande Dame"

Die Toskana-Expertin schlechthin

Siglinde Fischer liebt die Toskana und die Toskana liebt sie. Seit ihrem ersten Besuch im Jahr 1976 hat sie dieses Land zu ihrer zweiten Heimat gemacht und verbringt jedes Jahr mehrere Monate im eigenen Haus "Ghizzolo" bei Montaione, im Herzen der Region. Um den Ruhestand zu genießen - sollte man meinen. Doch das ist für Siglinde Fischer unvorstellbar: Nach wie vor berät und begeistert sie ihre Kunden mit Überzeugung und Hingabe für die Toskana. Ihre große Liebe. Und wenn es sein muss, natürlich auch per Rufumleitung von Italien aus.

Siglinde Fischer hat die sehr seltene Begabung, Kunden am Telefon so zu beraten, dass diese anschließend dankbar buchen. Unglaublich, wie sie das macht! Bianca, wie sie von den Einheimischen genannt wird, nutzt ihre Aufenthalte im Land, um die Kontakte zu Hoteliers und Gastgebern zu pflegen. Ein besonderes Auge wacht auch über die Qualität der Herbergen. Sie kann es einfach nicht lassen, Madame, zur Freude ihrer heute geschäftsführenden Kinder, denn - manche Eigenschaften sind einfach nicht vererbbar...

Karl Fischer

Gründer

"Der Artifex"

Karl Fischer war schon immer ein sehr umtriebiger Mensch, auf seine ureigene, sympathische Art und Weise. Der geborene Allgäuer hat auch immer konsequent das Credo verfolgt, authentisch und lebensbejahend zu sein, immer mit beiden Beinen (Füßen - würde er sagen) auf dem Boden bleibend. Es war tatsächlich Karl Fischer, der 1983 die Geschäftsidee mit der Agentur für Ferienwohnungen hatte und es war Karl Fischer, der konsequent die Infrastruktur für den Erfolg der Firma schuf.

Darüber hinaus hat er das Glück, mit seinem wirklich sympathischen Italienisch (Learning by doing) bei den Italienern besonders gut anzukommen. So wird er überall herzlich aufgenommen und kann zu Recht und mit Stolz behaupten, über die Jahrzehnte hinweg an allen Ecken und Enden Italiens echte Freundschaften geschlossen zu haben. "Die erfolgreichsten Verträge haben wir immer per Handschlag bei einem guten Essen gemacht und einige der vielen Partner sind zwischenzeitlich zu den engsten Freunden der Familie geworden", so Karl Fischer.

Übrigens selbst ein charmanter Gastgeber, der dazu auch leidenschaftlich gerne kocht, "all'italiana", versteht sich, vorzugsweise im eigenen Haus in der Toskana, in dem er fast die Hälfte des Jahres verbringt.

Andrea Wohllaib

Unsere Expertin für Italien, Griechenland und Kroatien

"Biturbo"

Andrea Wohllaibs auffälligstes Merkmal im Arbeitsalltag ist ihre Abwesenheit: Wenn sie nicht da ist, türmen sich überall Stapel an zu erledigender Arbeit. Andrea ist berüchtigt für ihre Effizienz, die - einem Turbolader beim Verbrennungsmotor ähnlich – ab einer bestimmten Drehzahl einsetzt und dann ordentlich für Druck sorgt.

Dabei fährt Andrea anstatt einer Rennkiste einen gediegenen BMW 118i, ist bekennende Langschläferin und liebt ihre Chill-Out Hängematte im Garten fast so innig wie die XXL-Bildtapete von der Amalfiküste in ihrem Wohnzimmer. Ein Ölgemälde mit dem röhrenden Hirschen sucht man hingegen vergebens. Andrea kann aber auch im Privatleben richtig Gas geben und rockt auf Open-Air-Festivals ab.

Für entspanntes Klima im Büro sorgen ihre spontanen Lachanfälle, aber sie ist nicht nur deshalb beliebt, sondern im Wesentlichen aufgrund ihrer so liebenswürdigen, charmanten Art. Hmm -  was soll man sagen, wäre Andrea als Auto auf die Welt gekommen, läge ihr Geburtsort nur etwa 30 km östlich von ihrem Wohnort bei Memmingen, nämlich im bayrischen Buchloe: dort entsteht der Alpina B3 Biturbo!

Eveline Gerster

Assistentin der Geschäftsleitung

"Suzie Quattro"

Eveline Gerster ist, wie die britische Rock-Queen der 1970er Jahre, eine Stil-Ikone. Individuell ist ihre Art, sich zu kleiden (viele halten sie für eine Französin), individuell sind ihre Hobbys (sie schreibt, renoviert alte Häuser und züchtet Schildkröten), individuell ist ihr Musikgeschmack (Eveline hört einen Radiosender, auf dem garantiert nur Hits gespielt werden, die man seit mindestens 20 Jahren nicht gehört hat). Eveline ist auch Anlaufpunkt für die meisten Mitarbeiter, wenn es um persönliche Belange geht. Man könnte auch sagen: Eveline ist sehr beliebt!

Eveline Gerster arbeitet als Assistentin der Geschäftsleitung, kümmert sich um Sorgen und Nöte derjenigen Kunden, denen während ihres Urlaubs Missgeschicke zugestoßen sind und zeichnet verantwortlich für die reibungslose Aussendung der Kataloge und aller anderen Postsendungen. Zu jedem Zeitpunkt wird sie dabei von ihrer Hündin Liliane unterstützt, wie das Frauchen auch ein sehr eigenwilliges Geschöpf...

Tayo, Syrah, Lilly

"Unser Zoo"

Sage und schreibe drei Vierbeiner konkurrieren täglich um ein Terrain, welches unseren Büroräumen entspricht. Dabei ist die Sache eigentlich klar: Die kleine Mischlingshündin Liliane (Frauchen: Eveline Gerster) führt ein strenges Regime und verweist die beiden ungestümen, wesentlich größeren und stärkeren Rüden Tayo (Frauchen: Anja Fischer) und Syrah (Herrchen: Jörg Fischer) auf ihre Plätze. Des silbergrauen Weimaraners Tayo auffälligster Charakterzug ist die große Anhänglichkeit zu seinem Frauchen und natürlich ein kaum zu bändigender Laufdrang beim Gassigehen. Der braungefleckte Dalmatiner Syrah hingegen ist im Aussehen und Wesen ein wandelndes Kuscheltier - solange keine Katze am Horizont auftaucht.

Die selbstgewählte Aufgabe der drei Vierbeiner im Büro besteht einerseits darin, den Mitarbeitern auf die Nerven zu gehen, was sie gekonnt und mit Nachdruck beherrschen, mit ihrem treuen Hundeblick aber sogleich wieder wettmachen, andererseits sorgen sie mit großer Begeisterung dafür, dass keine essbaren Krümel auf dem Büroboden herumliegen.

Irina Kisselmann

Buchhaltung und Verwaltung

Irina Schlidt startete im Jahr 2008 eine Ausbildung in unserer Firma. Schnell war klar: die kann was, ist zuverlässig, motiviert und - ist einfach ein umwerfend nettes Mädchen. So fiel die Entscheidung leicht, Irina nach Ende des Lehrlings-Daseins fest einzustellen. Es hätte sich auch, ehrlich gesagt, niemand vorstellen können, den Satz "da muss ich Irina fragen" aus dem Gedächtnis zu streichen - hat sie sich nun mal zwischenzeitlich zur unentbehrlichen Regentin der Verwaltung gemacht.

Sie selbst hilft immer und jedem, der sie um Hilfe bittet. Irinas Originalton: "Ich arbeite gerne bei Siglinde Fischer, weil das Arbeitsklima so unbeschwert ist, es herrscht eine familiäre Atmosphäre unter den Kollegen und mit der Geschäftsleitung. Außerdem macht der direkte Kontakt mit den Kunden meine Arbeit noch interessanter und abwechslungsreicher."

Privat probiert Irina leidenschaftlich gerne alte und neue Rezepte aus, fährt Snowboard und hat immer mindestens ein Buch auf dem Nachtschränkchen liegen.

Leona Avdullahu

Auszubildende zur Tourismuskauffrau

Leona Avdullahu

Im September 2016 hat Leona bei uns eine Stelle als Auszubildende zur Tourismuskauffrau angetreten. Leona ist Spross einer Familie aus dem Kosovo, in Deutschland geboren und aufgewachsen. Nach eigenem Bekunden wohnen zwei Seelen in ihr: die der alten und diejenige der neuen Heimat ihrer Familie. Verschiedene Kulturen zu leben und zu erleben, ein Thema, das Leona fesselt. Und welches schließlich auch ausschlaggebend für ihre Berufswahl war. Denn nach sechs Semestern des Studiums der Wirtschaftsinformatik merkte sie: sie möchte beruflich mehr im Leben stehen, mit Menschen zu tun haben, reisen.

Auf ihrer persönlichen To-Do-Liste stehen noch so einige Reiseziele und die damit verbundenen Kulturen, die sie gerne kennenlernen möchte. Doch möchte Leona eines nicht missen: die Geselligkeit und Wärme ihrer Familie, von welcher ein Großteil im Kosovo lebt - ihrem Lieblings-Reiseziel.

Eleonora Brescia

Unsere Expertin für Mittel- und Süditalien, Griechenland sowie Kroatien

"Forza Azzurri"

Zusammenfassend gibt es über Eleonora Brescia zu sagen: Eleonora ist Vollblut-Italienerin. Eleonora ist ein Sprachgenie. Eleonora hat ein Gedächtnis wie ein Elefant. Eleonora hat eine Auffassungsgabe wie Steve Hawking. Eleonora ist in allem, was sie macht, so schnell wie ein Gepard. Eleonora ist sehr beliebt. Eleonora bewegt sich in Sachen Sympathie und Ausstrahlung in der Gottschalk-Liga. Sie ist mindestens so witzig wie Mr. Bean. Im Berufsleben ist sie "most wanted" und erfolgreich. Punkt.

Aber es muss doch auch die Kehrseite der Medaille geben. Vorstrafen? Keine. Laster? Fehlanzeige. Okay, man könnte jetzt über ihren Musikgeschmack (Latin Dance) diskutieren, aber nein, es gibt ihn, den dunklen Fleck auf der scheinbar weißen Weste. Zugegeben, es ist hart, darüber zu reden. Es kostet sogar echte Überwindung. Aber gut, wir lassen es raus. An machen Tagen möchte man Eleonora eher nicht begegnen. An jenen - Gottlob sehr seltenen - Tagen mag man sie sogar ein kleines bisschen weniger. Nur soviel: Fußball, EM oder WM. Deutschland - Italien. Genug, genug, es ist genug!

Giorgio Tomba

Verwalter des Ferienguts Ghizzolo

"Die gute Seele"

Giorgio Tomba ist gewiss kein Salonsozialist. Vielmehr stammt Giorgio aus einer alten toskanischen Familie, die, wie ein Großteil der toskanischen Landbevölkerung, tief im ehemaligen antifaschistischen Widerstand verwurzelt ist und über viele Jahrzehnte hinweg nach einer besseren und gerechteren Welt strebte, ganz den Schriften von Marx und Engels folgend. Giorgio Tomba hat sich sein ganzes Leben politisch betätigt, überall wo es wichtig und nützlich ist, in der Lokalpolitik, selbst mit anfassend, ehrenamtlich, sympathisch, unprätentiös.

Giorgio ist seit vielen Jahren die gute Seele auf unserer Ferienanlage "Ghizzolo" bei Montaione. Mit seiner würdevollen Art hält er, diskret und zurückhaltend wie er ist, das Landgut in Schuss als wäre es sein eigenes und es bedarf von Seiten der Gäste nur die kleinste Andeutung eines Wunsches - und Giorgio bemüht sich, selbst ausgefallene Anliegen zu erfüllen. Hilfsbereitschaft, Fleiß, Bescheidenheit und Aufrichtigkeit sind Giorgios Tugenden - so typisch für die "einfachen Leute" der Region, aus der er stammt. Wer weiß, hätte die Oktoberrevolution in der Toskana stattgefunden, vielleicht wäre ja etwas geworden aus jener schönen, revolutionären Utopie...

Ingrid Mack

Buchhaltung

"Der Kassenwart"

Manchmal fragt man sich, wie Ingrid Mack es überhaupt schafft, neben Tennisclub, Sportverein und Gartenbauverein - plus Familie! - einer beruflichen Tätigkeit nachzugehen. Und das auch noch umsichtig und kompetent. Ach ja, auch unnachgiebig. Sie wird nicht müde, nach fehlenden Rechnungen und Belegen zu fragen und nimmt es gleichmütig hin, wenn man solche mit einiger Verspätung nachreicht oder wenn fiskale Dokumente auch mal als Sandwich-Unterlage herhalten mussten.

Besonders gefällt der gelernten Buchhalterin an ihrem Job, dass sie weitgehend selbständig arbeiten kann und als engagiertes Mitglied mehrerer Vereine liegt ihr das freundschaftliche, ja fast schon familiäre Verhältnis unter den Kollegen sehr am Herzen. "Wenn Not am Mann (Frau) ist, hilft jeder jedem!"

Weitere Eckpunkte in Ingrids Leben sind: Radfahren im Sommer, den Arbeitstag mit einer großen Tasse Cappuccino ausklingen lassen. Und viel lesen, da hat sie ein Faible für spannende Krimis.

Stefanie Jehle

Backoffice, Contentmanagement, Administration

"Voyage, Voyage"

Die im Jahr 1987 noch auf Vinyl erschienene Hit-Single der französischen Sängerin Desireless sagt so manches aus über das Wesen und die Präferenzen von Stefanie Jehle. Zunächst: Reisen ist ihre Passion. Dabei führt sie ihre spontane Neugierde auch an die entlegensten Orte dieser Welt. Ihre persönliche Lieblings-Destination ist jedoch Frankreich. Nicht nur deshalb, weil Stefanie so gut französisch spricht (ihr Englisch und Italienisch sind allerdings nur unwesentlich schlechter), es ist einfach die Lebensart unserer westlichen Nachbarn, die ihr so gut gefällt.

Stichwort Vinyl: Stefanie ist keine überzeugte Anhängerin der Digitalisierung dieser Welt, ihre Urlaubsfotos macht sie mit einer 35mm-Kleinbildkamera, zu Hause steht ein Schallplattenspieler, die Lieblingsmusik gibt es auf Vinyl. Dazu verschlingt sie im Rekordtempo Bücher. Im beruflichen Alltag sorgt Stefanie für Datenpflege und Ordnung im Backoffice, ihre Aufgabenbereiche sind so vielfältig und umfangreich, dass deren Auflistung hier viel zu viel Platz in Anspruch nehmen würde. So viel sei gesagt: Sie erledigt alles mit allergrößter Bravour! Wie hieß doch das 1990er Album von Desireless: "Elle est comme les étoiles!"

Jörg Fischer

Leitung Produktmanagement

"Let it Roll"

Jörg Fischer kennt fast alle Zielgebiete wie seine Westentasche und hat fast alle Ferienhäuser und Hotels persönlich inspiziert.

Manche Dinge ändern sich, andere nicht. Für Jörg Fischer galt schon immer: Vorliebe für gutes Essen und sehr gute Weine, für komfortables Reisen sowie eine echte Abneigung gegen sportliche Betätigung. Dinge die sich ändern: So manches Hobby - erst unlängst musste die geliebte "Ducati Sportclassic" einer kleinen Sammlung an amerikanischen Gibson- und Fender-Gitarren weichen. Letztere werden übrigens auch bespielt: Jörg schlägt die Saiten in einer Combo zu Rhythmen klassischer Songs von Bands wie den Rolling Stones oder Bad Company. Zum Leidwesen seiner Lebensgefährtin hat Jörg auch so manche stereotype Rockstar-Äußerlichkeit adaptiert: Koteletten, Schlangenlederstiefel, pinkfarbene Hemden, Lederarmband.

In der Firma kümmert sich der ausgebildete Sommelier um die Auswahl der Häuser und Hotels, 15 Jahre Lebenserfahrung in Italien kommen ihm da gut zupass. In seiner Freizeit ist Jörg auch als Weinseminarleiter (Die Weinschule) aktiv. Mit welchen Rock-Klassikern er sich selbst beschreiben würde? "The Passenger" (Iggy Pop) und "Red Wine" (UB40).

Siglinde Fischer - Charming Places

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Über uns

Familienurlaub in Montaione

1976

Ich erinnere mich an einen Schotterweg, kilometerlang, unser Peugeot 504 war voll beladen und unser Vater steuerte den Wagen langsam an den unzähligen Schlaglöchern vorbei. Es war heiß im Auto und wir kurbelten die Seitenfenster herunter. Klimaanlage kannte man nur von den Straßenkreuzern bei Kojak. Die Sonnenbrillen waren so groß wie sie es heute wieder sind. Im Sommer trugen wir Kinder meist weiße Schlaghosen, uns hätten Levi’s Jeans und Adidas T-Shirt besser gefallen. Im Autoradio, mono und noch ohne Kassettenfach, liefen uns unbekannte italienische Schlager. Ach ja, jetzt, Papa mach lauter, Elvis, Viva Las Vegas.

Wir erreichen eine hölzerne Schranke, per Seilzug zu öffnen, ein Schild mahnt streng: Strada Privata! Wir sind angekommen. Unser Reiseziel: Ein mittelalterliches Dörfchen namens Tonda, unweit von Montaione. Die Schweizer Time-Sharing Gesellschaft "Hapimag" hat das zerfallende Dorf für 99 Jahre gepachtet und ab Ende der 1960er Jahre behutsam renoviert. Es entstanden, für damalige Verhältnisse, komfortable, schöne Ferienwohnungen. Tonda ist wunderhübsch. Heute noch. Es gab einen großen Swimmingpool (das Springen vom Beckenrand ist verboten), schöne Gartenflächen (das Betreten des Rasens ist verboten), die alte Kirche ist jetzt ein Gemeinschaftsraum, ein Mal pro Woche gibt es ein gemeinsames Essen für alle Urlauber, vorwiegend Schweizer, Deutsche und Holländer. Über allem wacht ein Verwalter aus Südtirol. Der ist streng mit uns Kindern. Zum Essen geht man zu Fuß zwei Kilometer zur "Osteria del Cacciatore", das Menü, 3 Gänge, kostet 4.000 Lire pro Person, eine Speisekarte gibt es nicht, aber Rossano, der Junior des Hauses, spricht gut deutsch und erklärt uns alles. Er erklärt auch den Töchtern der Schweizer, Deutschen und Holländer, dass er später noch nach Tonda kommen wird, Treffpunkt am Pool. Rossano spielt auch gut Tennis. Wir sind ziemlich neidisch auf ihn.

Italien war damals noch ein Land der Cinquecentos und knatternden Vespas. Wenn unser Vater sagte, er gehe jetzt Geld abheben auf der Bank, wussten wir, jetzt ist er einen halben Tag weg. Er musste unzählige Formulare ausfüllen und der Reisepass wurde von mehreren Stellen akribisch geprüft. Die Lira-Scheine waren riesig und meist ziemlich zerfleddert. Coca Cola schmeckte wie bei uns, dafür erinnerte die Zitronenlimonade etwas an Almdudler. Nutella gab es im Urlaub immer, zuhause selten. Zum Telefonieren brauchte man Münzen mit einem Loch in der Mitte. Postkarten kamen immer erst dann zuhause an, wenn die Schule längst wieder begonnen hatte. Das Wetter war immer gut. Es gab keine Supermärkte. Dafür einen Schuhladen, der gehörte Mario. Mario kam immer nach Tonda und machte Werbung für das "Festa dell'Unita", das Fest der Kommunisten. Überall in der Toskana hingen Fahnen mit Hammer und Sichel. Für uns war das ziemlich exotisch. Mario trug meist weiße Schlaghosen.

Es waren immer zwei Wochen Urlaub, manchmal drei. Der Abschied fiel schwer, sehr schwer. In den frühen Jahren ließ man neu gewonnene schweizer, deutsche oder holländische Freunde zurück. In späteren Jahren eine Freundin. Man sah sie nie wieder, sie existieren nur noch auf langsam verblassenden Bildern, die in alten Fotoalben kleben. Die liegen im Keller bei den Eltern, seit Jahren unberührt. Eines Tages wird sie irgend jemand entsorgen.

Es war einfach wunderschön. Wir kamen jedes Jahr wieder.

Ein Blinddarm und dessen Folgen

1983

Wie schon so viele Male, verbringen Siglinde und Karl Fischer mit ihren fünf Kindern die Ferien in der Toskana. Axel, der Jüngste, bekommt in der letzten Urlaubswoche eine akute Blinddarmentzündung - er muß ins Krankenhaus und die Familie ist gezwungen zu bleiben. Toskanische Freunde vermitteln für diese Zeit eine kleine Wohnung, idyllisch auf einem Weingut gelegen. Axel wird operiert. In abendlichen Gesprächen mit der toskanischen Familie erfahren Siglinde und Karl Fischer, daß die Ferienwohnung oft leer steht: Gäste aus dem Ausland fehlen. Nach 14 Tagen, Axel ist genesen, fährt Familie Fischer nach Hause mit der Idee, diese Wohnung zu vermieten. Ein Inserat mit dem Slogan "Toskana - meine Liebe" in der "Zeit" bringt touristisches Leben ins Weingut. Der Grundstein ist gelegt!

Unser Vater, Karl Fischer, hatte die Geschäftsidee. Er hat den Rahmen geschaffen, Siglinde Fischer, unsere Mutter, hat ihn ausgefüllt. Unser Ruf war "legendär", wie es eine Kundin formulierte, "ihre Stimme ist für uns Urlaub". Siglinde Fischer berät und verkauft bis in die späten Abendstunden. Die Kunden folgen ihr blind. Bis Jahresende war Montaione ausgebucht für die kommende Saison, über zweihundert Wohnungen und Villen.

Gründung der Firma

Aus Passion wird Profession

1985

Der Erfolg spricht sich herum wie ein Lauffeuer. Einheimische Unternehmer und Besitzer von Landgütern, die beabsichtigen, ihre Objekte zu restaurieren, wenden sich an Familie  Fischer. Karl und Siglinde Fischer entscheiden sich, das ganze Engagement ihrer großen Passion zu widmen und gründen das Unternehmen. Im Laufe der nächsten Jahre bauen sie die Offerte nach und nach aus. Die Devise ist von Anfang an: Nur was für wirklich gut befunden wird und den eigenen Qualitätsansprüchen gerecht wird, wird in das Programm aufgenommen. Oftmals beraten sie die Besitzer schon bei der Restaurierung und sagen, welche Kriterien maßgeblich wichtig sind für das anspruchsvolle Klientel.

Jörg Fischer Sprachstudium in Italien

1988

Von Januar bis April 1988 besuchte ich eine ziemlich gute Sprachschule in Florenz, die "Dante Alighieri" (damals noch in der Via de' Bardi). Ich schaffte es sogar, halbwegs gut italienisch zu lernen, trotz widriger Umstände (es war schon ein rechtes Lotterleben). Anfang Mai trat ich dann einen Job in Montaione an: Ich arbeitete an der Rezeption einer Ferienanlage. Die Arbeitszeiten waren übersichtlich und trotzdem reichte das Salär für den Erwerb eines 73er Alfa Spider 1300, beige, weinrotes Leder, schwarzes Verdeck. Vom Eigentümer der Ferienanlage "La Pieve", einem älteren, rüstigen Herrn, bekam ich eine 2-Zimmer Wohnung zur Verfügung gestellt. So schlecht war also meine Ausgangslage gar nicht und ich blickte halbwegs optimistisch auf die vor mir liegenden sechs Monate.

Doch es gab ein nicht unerhebliches Problem: Während an der Sprachschule in Florenz Hunderte von kontaktfreudigen Studenten aus allen Herren Länder nebeneinander saßen und an jedem Abend mehrere improvisierte Partys miteinander konkurrierten, lag Montaione auf dem ruhigen Land, zählte magere 3600 Einwohner und erschien mir ziemlich verschlafen. Ein erster Versuch der Kontaktaufnahme mit der lokalen Bevölkerung (ich lud Claudia, eine ziemlich hübsche Friseuse, ins Kino ein) scheiterte kläglich, die Antwort war ein ziemlich klares "No!". So ergab ich mich meinem Schicksal und harrte der Dinge, in Erwartung, daß doch irgendwann irgendetwas passieren müsse.

Nur wenige Tage vergingen, es war mein erstes Wochenende in Montaione, Sonntagvormittag, etwa 10 Uhr. Ich war noch nicht lange wach, als es an der Türe klingelte. Ah ja, vermutete ich, irgendein Problem mit Gästen auf "La Pieve". Jedoch stand ein etwa 30jähriger Italiener vor mir, Jeans, Lederjacke und Sturzhelm unterm Arm (ich war damals Anfang 20). Er redete ziemlich schnell und laut, dennoch verstand ich, was er sagte. Das ging in etwa so: "Ciao, ich heiße Stefano, wie Du heißt, weiß ich nicht, ich wohne aber mit meiner Familie unter Dir. Ich habe da einen Freundeskreis, wir sind eine Gruppe von Jungs und treffen uns fast jeden Abend bei den Parkbänken vor der "Cassa di Risparmio di Firenze", dann entscheiden wir, wo wir hingehen. Oder wir bleiben einfach dort und quatschen den ganzen Abend. Jetzt hör mal zu, Du findest uns dort immer ab neun, halb zehn Uhr am Abend. Wenn Du Lust hast, kommst Du, wenn nicht, bleibst Du zu Hause. Ciao." Er drehte sich um, schwang sich auf seine ziemlich fette BMW und brauste davon.

An dem besagten Abend lernte ich sie alle kennen, Giacomo, Lele, Paolo, Alessandro, Leandro, Michele... und natürlich Stefano. Wir verbrachten gemeinsam einen phantastischen Sommer, wir machten viel Blödsinn, ich lernte Motorrad fahren, mein italienisch bekam eine toskanische Einfärbung, ich genoss die Zeit mit den Jungs, die damals wie heute meine Freunde sind.

Ich bin immer noch überwältigt von dieser großzügigen Gastfreundschaft und Offenheit. Stefano, das werde ich nie vergessen. My good old friend!

Those
were the days

1989

Als ich im Jahr 1988 nach Florenz ging, erlebte ich eine Stadt, nein, ein Land, das es heute so nicht mehr gibt. Ich falle jetzt gewiss nicht in den Tenor derer, welche - die Vergangenheit verklärend - behaupten: früher war alles besser. Nein, ja, früher war manches besser, anderes schlechter. Auf jeden Fall war es anders. Es war das alte Italien, dem Italien der 1960er Jahre ähnlicher als dem des Jahres 2000. Ich sollte das Glück haben, diese Epoche gerade noch miterleben zu dürfen. Denn schon zwei, drei Jahre später änderte sich das Land und Italien wurde modern.

In Italien fuhr man 1988 noch Fiat, Lancia und Alfa Romeo, nicht BMW und Audi. Ich ließ meinen Alfa Spider nachts häufig mit offenem Verdeck stehen. 1988 gab es noch keine Bankautomaten, einen Computer zu starten erforderte einige Kenntnisse in der DOS-Sprache, überhaupt war es ziemlich unerquicklich, einen PC zu bedienen. Aber man kam ja auch so ganz gut zurecht, ohne Computer, damals, 1988. Handys gab es keine und man konnte sich deren unmittelbar bevorstehenden Siegeszug nicht vorstellen. Ich kannte damals einen, der hatte einen Peugeot 604 mit Autotelefon. Das war ziemlich exotisch. Das Autotelefon war schwarz und hatte einen richtigen Hörer, der an einem geringelten Kabel hing, zum Wählen gab es eine runde Wählscheibe, die Telefonate mußte man übers Amt anmelden. Eine Minute telefonieren kostete 3.000 Lire, fast vier Mark. Mein Freund Alessandro kaufte sich 1990 ein Motorola-Handy für fast 3000 Mark.

1988 durfte man noch überall parken. Wenn wir am Samstagabend in Florenz unterwegs waren, stellten wir das Auto immer auf der Piazza della Repubblica ab. Heute würde man dafür drastisch bestraft.

1988 regierten in der Toskana mehr oder weniger strenge Kommunisten. Viele ältere Herren konnten sich einer Vergangenheit als Partisanen rühmen und trugen bei offiziellen Anlässen farbige Orden. Am 1. Mai trugen die Männer stolz ihre roten Fahnen durch die Straßen, mit Hammer und Sichel. PCI, die "Partito Comunista Italiano". 30% waren es immerhin landesweit bei den Wahlen 1988. In jedem Dorf gab es das "Festa dell'Unita", das Fest der Einheit. Rote Flaggen, PCI. In Florenz fand 1988 das "Festa dell'Unita Nazionale" statt, das größte seiner Art Italiens. Die ganze Welt war vertreten, insbesondere die Länder, in welchen realer Sozialismus praktiziert wurde, klotzten mit allerhand Attraktionen, Konzerten, Theater und einem Restaurant mit landestypischer Küche. Wir aßen am Stand der DDR Thüringer Rostbratwürstchen und tranken Berliner Weiße. Ostberliner Weiße.

1988 war es ziemlich zeitaufwendig, in Italien Pakete zu verschicken, diese mussten in genormtem Packpapier stecken, mit Schnüren und kleinen Bleigewichten versehen, die man wiederum im Tabakladen kaufen konnte. Auf jedes offizielle Dokument mußte man teure Steuermarken kleben, 10.000 Lire, 20.000 Lire. Die gab es ebenfalls im Tabakladen. A propos Tabak - 1988 rauchte in Italien so ziemlich jeder, MS und Muratti waren verbreitete Zigarettenmarken.

1988 zahlte man in jedem Restaurant und Pizzeria "Pane e Coperto". Die Touristen beschwerten sich darüber. 1988 fand man bläulich schimmernde Weißweinflaschen mit der Aufschrift "Grand Bleu" elegant und von Weinexpertentum zeugend. 1988 zahlte man für eine Flasche Brunello im Restaurant 20 Mark.

Es gab damals kaum Supermärkte. Shopping Malls ohnehin nicht. Die kleinen Geschäfte in den Stadtzentren hatten eiserne Läden, die man morgens ratternd hoch- und bei Ladenschluss herunterzog. Beim Einkaufen war Geduld eine nützliche Tugend, man wurde schließlich bedient und es wurde allgemein ziemlich viel geschwatzt.

Ende 1989 wurde in Montaione der erste Bankautomat installiert. Die Zeiten begannen, sich zu ändern. Vieles zum Besseren, anderes zum Schlechteren. Jedoch, wenn ich genau nachdenke, fällt mir vielleicht eines auf - es begann, etwas, nur ein bisschen, aber doch spürbar... kälter zu werden.

Eröffnung eines eigenen Reisebüros in Montaione

1991

Mit den Jahren steigt die Zahl unserer Kunden stark an und es entsteht die Idee, eine Anlaufstelle für Gäste zu schaffen, die Informationen zur Region erfragen möchten, ihren Urlaub verlängern oder Zusatzangebote buchen wollen, eine Restaurant-Reservierung wünschen und vieles mehr. So entsteht im Zentrum von Montaione, genauer gesagt im Gebäude der "Cassa di Risparmio di Firenze" ein Servicebüro in Form eines Reisebüros. Das ermöglicht die Nutzung für weitergehende Planungen strategischer Art wie die Ausweitung des Portfolios auf andere Zielgebiete und stellt die Aktivität unseres Unternehmens in Italien auf ein juristisch stabiles Fundament. Jörg Fischer leitet das Büro über viele Jahre.

Videoproduktion

1992

Karl und Siglinde Fischer produzieren im Jahre 1992 ein Video, das einen Eindruck über die Welt des Unternehmens "Siglinde Fischer" in den 90er Jahren gibt. Aus heutiger Sicht enthält das Video manchmal sehr amüsante Regieeinstellungen, es ist aber dennoch sehr beeindruckend, was die Gründer der Agentur bis zu diesem Zeitpunkt schon alles geschaffen haben.

zum Video

Eintritt von Anja in die Firma

1994

Anja hat schon von Kindheit an ein besonderes Faible für Italien, lernt so auch früh die Sprache und assistiert den Eltern bereits während ihrer Schulzeit immer wieder im Geschäft. Nach absolviertem Studium zur Diplom-Betriebswirtin mit Fachausrichtung Touristik steigt sie in die Firma ein und übernimmt nach und nach die Verantwortung für die finanziellen Bereiche des Unternehmens. Zudem expandiert sie, zusammen mit Vater Karl, das Programm um eine kleine und feine Selektion an Villen und Feriengütern in Südfrankreich.

10-jähriges Firmenjubiläum

1995

In Montaione feiern wir zehn Jahre Erfolg: mit unserer großen Familie und unseren Partnern, selbstredend auch mit Bürgermeister und Pfarrer. Es ist ein wunderschönes Fest, gekrönt von einem typisch ländlichen, toskanischen Menü.

Eröffnung der eigenen Ferienanlage Ghizzolo in Montaione

1996

Knapp zwei Jahre nach dem Kauf der Ruine eines alten toskanischen Bauernhofes auf den Hügeln bei Montaione und einer anstrengenden, nervenaufreibenden Renovierungsphase ist es soweit: Die ersten Gäste beziehen die Anlage mit sieben hochwertigen Ferienwohnungen sowie Swimmingpool. Das Landgut Ghizzolo geht auf einen Wehrturm und eine Zollstation aus dem 11. Jahrhundert zurück, die etwas außerhalb von Montaione am Hauptverbindungsweg nach Castelfiorentino positioniert war. In kriegerischen Zeiten wurde dort scharf geschossen. Der Ort Montaione befand sich mehrmals im Bereich der Fehden zwischen den verfeindeten Stadtrepubliken Siena und Florenz.

Siglinde Fischer Vertretung in der Schweiz

1997

Die Nachfrage aus der Schweiz steigt zunehmend und so wird eine Kooperation mit einer Schweizer Agentur geschlossen, welche das Siglinde Fischer-Angebot exklusiv auf dem Schweizer Markt vertreibt (Charmingplaces Schweiz, Ruth Ploner). Diese Kooperation dauerte bis zum Jahr 2007, seither wird der Vertrieb für alle deutschsprachigen Länder nur noch von Deutschland aus betrieben.

Eintritt von
Antonella Caradonna in das Reisebüro Montaione

1997

Antonella Caradonna wohnt im nur 10 km entfernten Castelfiorentino und studiert Germanistik an der Uni Pisa. Während ihrer Semesterferien jobbt sie in unserem Reisebüro in Montaione und kümmert sich um die Betreuung der Kunden. Nach Abschluss ihres Studiums im Jahr 2000 wird sie fest übernommen und zeichnet auch heute noch verantwortlich für die Auswahl neuer Hotels und Ferienhäuser in mehreren Regionen Italiens, unter anderem der Toskana.

Eintritt von
Axel Fischer in die Firma

1998

Nach absolvierter Hotelfachausbildung in einem renommierten Hotel in Freiburg und mehrjähriger Berufserfahrung in touristischen Unternehmen steigt Axel in die Firma ein. Sein Verantwortungsbereich ist von Anfang an die Betreuung und die Gestaltung sämtlicher Werbemittel des Unternehmens, die durch ihre besondere Ästhetik und Authentizität bis heute ein Markenzeichen der Firma sind. Außerdem treibt er die technische Entwicklung der firmeneigenen EDV voran, was maßgeblich wichtig ist, um den immer komplexer werdenden Anforderungen an ein touristisches Unternehmen Genüge zu tun.

Eintritt von
Giorgio Tomba in die Gästebetreuung auf Ghizzolo

1999

Giorgio Tomba, ein vielseitig interessierter, politisch aktiver, waschechter Toskaner übernimmt die Betreuung der Gäste auf unserer eigenen Ferienresidenz Ghizzolo bei Montaione.

Eintritt
Ingrid Mack

1999

Die erste Mitarbeiterin: Ingrid Mack beginnt ihre Arbeit im Unternehmen und kümmert sich bis heute um die Buchhaltung und viele administrative Tätigkeiten im Unternehmen.

Internetauftritt
mit Webshop

2000

Die erste "richtige" Website geht online. Bis zu diesem Zeitpunkt war es für Siglinde Fischer-Interessenten lediglich möglich, im Internet das Firmenprofil nachzulesen. Nähere Informationen erlangte man, indem man den Katalog bestellte oder sich telefonisch beraten ließ. Seit dem Jahr 2000 ist die Firma jedoch mit einem umfangreichen Webshop im Internet vertreten. Sämtliche Fragen, Verfügbarkeiten und Detailinfos lassen sich über die Website klären und eine Buchung kann direkt online durchgeführt werden. In der Touristikbranche gehörte "Siglinde Fischer" mit dieser technischen Neuheit sicherlich zu den Pionieren. Bis heute jedoch ist und bleibt die Stärke des Unternehmens die zusätzliche persönliche Beratung, ein wesentliches Unterscheidungsmerkmal zu reinen Online-Portalen.

Professionelle
Website-Betreuung

Mit dem Zeitalter des Internets wachsen die Anforderungen an ein Unternehmen. Die Firma unger.biz beginnt ihre Arbeit für das Unternehmen und kümmert sich bis heute um die Inhalte der Website (Content Management) und verantwortet den Bereich des Search Engine Marketing.

Eintritt
Andrea Wohllaib

Andrea Wohllaib tritt in die Firma ein und wird zur Kommunikationskauffrau ausgebildet. Durch ihren großen Enthusiasmus und ihre Freude am Kundenkontakt kümmert sie sich nach und nach auch um die Kundenberatung, ein Bereich, der bis dato immer noch "Chefsache" war. Inzwischen ist sie ein "alter Hase", berät Kunden hauptsächlich für die Zielgebiete Italien, Kroatien und Griechenland und - she loves it!

Der
100.000 Kunde

2002

Ein Meilenstein: Wir haben die 100.000 Kunden-Grenze überschritten.

Das Erfolgsrezept für unser Familienunternehmen ist sicherlich, ausschließlich Feriendomizile in das Angebot aufzunehmen, welche uns selbst begeistern. Wir achten von Beginn an bei der Auswahl der "Charming Places" auf die ganz persönliche Note, überdurchschnittlichen Service sowie auf eine gute, authentische Küche.

Dieses Konzept versuchen wir auch, unseren Kunden zu vermitteln - offensichtlich mit Erfolg...

Ausweitung
des Programms auf ganz Italien

2003

Die ersten Hotels finden Eingang in unser Portfolio, einige davon liegen in der Gegend von Alba im Piemont. Der Versuch ist ein Erfolg, in den folgenden Jahren sollten viele weitere Zielgebiete innerhalb und außerhalb Italiens folgen, die Auswahlkriterien dagegen bleiben immer dieselben: eine Mischung aus Villen, Ferienresidenzen und Hotels soll es sein, von bester Qualität in schöner Lage.

20-jähriges
Firmenjubiläum

2005

20 Jahre

Anja Fischer
wird Geschäftsführerin

2005

Siglinde und Karl Fischer treten die Firmenleitung an Anja Fischer ab, die seither die Gesamtverantwortung für das Unternehmen trägt.

Eintritt
Eleonora Brescia

2006

Das Unternehmen benötigt Unterstützung in der Kundenberatung und gewinnt die quirlige Italienerin Eleonora Brescia für das Team, die vier Sprachen fließend spricht und sich hauptsächlich um die Beratung der Kunden in den Destinationen Italien, Kroatien und Griechenland kümmert sowie die Unternehmensleitung im Produktmanagement unterstützt.

Eintritt
Anja Strauß

2007

Das Unternehmen wächst stetig und benötigt weitere Unterstützung. Zuerst stößt die studierte Touristikerin und Spanien-Liebhaberin Anja Strauß zum Team. Sie betreut die Destinationen Spanien und viele Teile Italiens. Im Jahr 2012 nimmt sie sich eine Auszeit für die eigene Familie und ihre neugeborene Tochter.

 

Eintritt
Patrick Djerfi

2008

Im Juli 2007 entscheidet sich das Unternehmen, Patrick Djerfi zum Anwendungsentwickler auszubilden. Nach dem erfolgreichem Abschluss der Ausbildung kümmert sich Patrick um die EDV im Unternehmen und unterstützt dabei externe EDV-Dienstleister, entwickelt jedoch auch eigene Software für das Unternehmen.

Eintritt
Eveline Gerster

2007

Im September 2007 beginnt Eveline Gerster im Unternehmen ihre Aufgabe als Assistentin der Geschäftsführung. Außerdem ist sie verantwortlich für das Reklamations-Management im Unternehmen und kümmert sich um die Abwicklung des Postversandes.

Eintritt
Stefanie Jehle

2007

Zum Ende des Jahres 2007 übernimmt die ausgebildete Touristikerin Stefanie Jehle, deren Herz für die "Grande Nation" schlägt, die Beratung für die Destinationen Frankreich und Mallorca. Im Laufe der Jahre wechselt sie aber mehr und mehr in den administrativen Teil des Unternehmens und erstellt Texte für die Internetseite, kümmert sich um die Preisverwaltung und unterstützt die Unternehmensleitung in vielen Bereichen durch ihre exzellenten Sprachkenntnisse.

Der
200.000 Kunde

2008

Und wieder ein Meilenstein: Die 200.000 Kunden-Grenze wird überschritten.

Eintritt
Irina Kisselmann

2008

Im Sommer 2008 beginnt Irina Kisselmann ihre Ausbildung zur Kommunikationskauffrau im Unternehmen, die sie im Jahr 2011 erfolgreich abschließt; sie wird nahtlos in ein unbefristetes Beschäftigungsverhältnis übernommen. Irina zeichnet verantwortlich für zahlreiche administrative Aufgaben.

Eintritt
Bettina Schneider

2009

Bettina Schneider ist die älteste Tochter von Siglinde und Karl Fischer und lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Köln. Sie ist Teil der Familiengeschichte und kennt die Entwicklung des Unternehmens seit der ersten Stunde im Detail. Seit 2009 unterstützt sie das Unternehmen im Telefonmarketing und trägt so maßgeblich zum intensiven Kundenservice bei, der das Credo des Unternehmens ist.

Eintritt
Andrea Stotz

2010

Im Sommer 2010 beginnt die studierte Touristikerin Andrea Stotz ihre Aufgabe in der Kundenberatung für die Destinationen, welche sie am liebsten auch privat bereist: Frankreich, Mallorca und Norditalien.

Eintritt
Tanja Diamant

2013

Bei ihren vielfältigen Aufgaben benötigt Geschäftsführerin Anja Fischer Unterstützung und so bekommt die Siglinde Fischer-Familie ein neues Mitglied. Im Oktober tritt Tanja Diamant in die Firma ein, die sich ihre touristischen Sporen während jahrelanger Tätigkeit in internationalen Hotels rund um den Globus verdient hat.

Eintritt
Leona Avdullahu

2016

Im September 2016 hat Leona Avdullahu bei uns eine Stelle als Auszubildende zur Tourismuskauffrau angetreten.

Philosophie

Siglinde Fischer – Charming Places

                                                          ... mehr als Urlaub!

 

Ferienhäuser und Hotels mit Charme

Die Vorstellung ist wundervoll, aber noch wundervoller ist das Erlebnis! (Oskar Wilde)

Ein Urlaubserlebnis bedeutet für uns: echte Gastfreundschaft, authentische Orte, Begegnungen mit Menschen, Küche und Wein und stilvolles Wohnen. Was wir Schönes erleben, wollen wir mit unseren Kunden teilen. Entdecken und erlebbar machen, das ist unsere Passion!

 

Kompetenz, individuelle Beratung und Service

Wir bereisen regelmäßig und ausführlich unsere Zielgebiete, denn nur durch intensive Erfahrung lernt man Land, Leute und deren Gebräuche kennen. Dazu gehört auch, dass wir einen Großteil "unserer" Hotels und Ferienhäuser persönlich inspiziert haben.

Wo das nicht der Fall ist, haben wir uns auf die Empfehlung von Kollegen verlassen und selbstverständlich die Kundenzufriedenheit auf bekannten Bewertungsportalen geprüft.

Sie sind bei uns in der Beratung gut aufgehoben. Guter Service macht eben den Unterschied!

 

Aufgabe als Leidenschaft - mit Tradition

In gut 30 Jahren Firmengeschichte ist viel passiert. Doch die Philosophie hat sich nie geändert: Von Anfang hatten wir hohe Ansprüche an die Qualität der Hotels und Häuser.

Wichtig war uns auch schon immer ein persönliches und vertrauensvolles Verhältnis zu unseren Partnern, woraus sich zahlreiche und langjährige Freundschaften entwickelt haben.

 

Die Welt gehört dem, der sie genießt (Giacomo Leopardi)Denn Urlaubszeit ist kostbarste Zeit!

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